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FIT Infotage

FIT Infotage 2019 – Studieninformation für Schülerinnen Höherer Schulen, Mo, 28.1. – Mi, 30.1.2019
FIT-Eröffnung & Infomesse im Kuppelsaal der TU Wien – mit zahlreichen Infoständen beteiligter Unis, FHs, Unternehmen und Forschungsinsitutionen
FIT-WORKSHOPS: mehr als 40 Workshops an der TU Wien, Uni Wien, BOKU – Universität für Bodenkultur Wien, WU (Wirtschaftsuniversität Wien), FH Technikum Wien, FH Campus Wien, FH Wiener Neustadt und am AIT Austrian Institute of Technology!

kostenfreie Besuche von FIT-Botschafterinnen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ab sofort an Schulen! -> Infos unter fitwien@sprungbrett.or.at
Infos: www.fitwien.at
Video by Emée

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Technikerin des Monats August: Jennifer Lumetzberger

Dipl. Ing. Jennifer Lumetzberger ist derzeit Projektassistentin am Computer Vision Lab an der Technischen Universität Wien. Sie war schon in der Schule an MINT Fächern interessiert, und studierte an der FH Oberösterreich Medizintechnik, bevor sie ihren Master in Biomedical Engineering an der TU Wien abschloss. Sie möchte noch ein Doktoratsstudium absolvieren und dabei die Gelegenheit nutzen im Ausland zu studieren, da sie das bisher noch nicht gemacht hat.

Jennifer Lumetzberger‘s Arbeitsalltag als Projektassistentin ist vielfältig, da sie in ihrer interdisziplinären Arbeit mit Menschen aus verschiedenen Bereichen wie Pflege oder Sozialwissenschaften zusammenarbeitet, und sich immer wieder in neue Themenbereiche und Fragestellungen einarbeiten kann, wie zB. Ethische Aspekte des Machine Learning und die Frage, wie fair Algorithmen eigentlich sind. So erweitert sich der eigene Horizont und der Arbeitsalltag wird nicht langweilig, sagt die Forscherin.

Um herauszufinden, was sie studieren (und werden) will, war Jennifer Lumetzberger selbst bei verschiedenen Info- und Schnuppertagen und rät Maturantinnen*, das ebenfalls zu tun und so viel wie möglich in verschiedene Studienrichtungen reinzuschnuppern und sich mit Student*innen auszutauschen.

Bei den FIT-Infotagen 2020 hat Jennifer Lumetzberger ihre Begeisterung für Medieninformatik im Workshop The profiler: there is no privacy, deal with it! mit interessierten Schülerinnen* geteilt. Gemeinsam mit ihren Kollegen Martin Kampel und Daniel Helm erarbeitete die Forscherin mit den Workshopteilnehmerinnen*, welche Merkmale aus ihren online veröffentlichten Bildern extrahiert und geknüpft werden können, was für Personenprofile daraus erstellt werden können, und wie die Privatsphäre online geschützt werden kann.

Am allerwichtigsten sei es, sich nicht von einem technischen Studium abschrecken zu lassen, nur weil ihr nicht lauter Einsen in Mathe oder keine HTL besucht habt, rät Jennifer Lumetzberger, sondern unbedingt die eigenen Interessen zu finden und ihnen nachzugehen.

Quellen: 

https://cvl.tuwien.ac.at/staff/jennifer-lumetzberger/

https://www.fitwien.at/WienFITTechnikerInnen/lumetzberger-jennifer/

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Technikerin des Monats Juli: Sigrid Netherer

Dipl.-Ing.in Dr.in Sigrid Netherer ist als Senior Scientist an der Universität für Bodenkultur Wien tätig. Sie ist Forstentomologin und unterrichtet in den Studienfächern Forstwirtschaft und Forstwissenschaft. Als Forstentomologin beschäftigt Sigrid Netherer sich mit Wald- und Forstschutz und analysiert das Risiko von Waldschäden durch Insekten wie zum Beispiel Borkenkäfer. Sie befasst sich mit der in Fichtenwäldern weit verbreiteten Borkenkäferart, dem Buchdrucker und den Ursachen für sein massenhaftes Auftreten. Dafür untersucht sie die Auswirkungen von Trockenheit auf Borkenkäferbefall, und versucht, den Wald sowohl als Gesamtorganismus, als auch die biochemischen Vorgänge im Einzelbaum zu verstehen.

Zur experimentellen Forschung im Wald gehört auch Datenauswertung und das Schreiben wissenschaftlicher Berichte, außerdem unterrichtet Sigrid Netherer Studierende, betreut Forschungsarbeiten, und vernetzt sich mit Kolleg*innen bei internationalen Konferenzen.

Sigrid Netherer hat selbst Forstwirtschaft an der BOKU studiert und dann einen Auslandsaufenthalt im Rahmen eines Forschungsprojekts absolviert. Danach war sie ein Jahr lang freiberuflich tätig, bevor sie an die BOKU zurückkehrte, um dort ihr Doktoratsstudium zu machen und als PostDoc zu arbeiten. Um genug Zeit für ihre beiden Kinder zu haben, hat sie mit freier Zeiteinteilung als forstliche Gutachterin gearbeitet, und ist nun im Rahmen von FWF Projekten wieder an der BOKU.

Was die Forstentomologin jungen Frauen mitgeben möchte, ist die Vielseitigkeit der Berufsmöglichkeiten nach einem Forstwirtschaftsstudium, und die Begeisterung für den Freiluftarbeitsplatz Wald: „Frauenpower im Wald ist gefragt!“

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Technikerin des Monats Juni: Andrea Bódvay

FH-Prof.in DIin(FH) Mag.a Dr.in Andrea Bódvay ist Architektin & Designerin und lehrt u.a. an der FH Campus Wien im Studiengang  Architektur – Green Building.

Der Fokus ihrer Lehrtätigkeit im Studiengang Architektur – Green Building liegt im Bereich des architektonischen Entwurfs für zukunftsfähiges  und nachhaltiges Bauen.

Andrea Bódvay studierte Innenarchitektur an der FH Rosenheim in Deutschland und  Architektur an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, Österreich. 2004 konnte Frau Bódvay ihre Studien mit einer Dissertation im Fachbereich Architekturwissenschaften an der Technischen Universität Wien, Institut Bauphysik und Bauökologie bei Prof. Mahdavi mit Auszeichnung und Baupreisprämierung abschließen.

Nach ihren Studien sammelte sie diverse interdisziplinäre Praxiserfahrung im In- und Ausland und führte 10 Jahre lang gemeinsam mit Architekt Veit Pedit das Architekturbüro „pedit-bodvay architekten“, bevor sie ihr eigenes Büro gründete.

Das Arbeiten in unterschiedlichen Teams in unterschiedlichen Kontexten ist für Architektin Bódvay eine wesentliche Komponente ihrer Arbeit. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen und ihr Wissen bringt sie in Forschung und Lehre mit viel Freude ein.

Frau Bódvay engagiert sich auch seit Jahren im Ausland, vor allem in internationalen Schulprojekten für Kinder aus schwierigen bildungsfernen Verhältnissen. Auf Cabo Verde, Tarafal entwickelte sie mit der Organisation Delta Cultura die Erweiterung des Bildungszentrums. Momentan arbeite sie an einem Schulprojekt  in Kenia, Kisumu, mit den Partnern Verein fishnet und  „Start Somewhere“.

Bei den FIT-Infotagen an der FH Campus Wien 2020 ging Architektin Bódvay im Workshop „Was ist Green Building?“ gemeinsam mit den Teilnehmerinnen* der Frage nach, was Nachhaltigkeit bedeuten kann, wie viele Ressourcen wir für unser Leben in Österreich brauchen, und wie nachhaltig gebaut werden kann. Außerdem zeigte sie den Teilnehmerinnen*, welche innovativen Entwürfe sie mit Studierenden während des Studiums entwickeln.

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Technikerin des Monats Mai: Monika Andergassen

Dipl.-Ing.in Dr.in Monika Andergassen arbeitet als Systemmanagerin an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU). Das heißt, dass sie sich gemeinsam mit ihren Teamkolleg_innen um die Wartung und Verbesserung der Plattform für digitales Lernen LEARN, und um die Programmierung neuer Anwendungen kümmert. Seit dem Sommersemester 2020 ist digitales Lernen und Lehren wegen der Hochschulschließungen und Ausgangsbeschränkungen gegen das Corona-Virus besonders wichtig geworden, aber die WU bietet schon seit langem eine digitale Plattform für ihre Studierenden an. Wie es mit digitalen Angeboten aber so ist, müssen diese laufend überarbeitet und angepasst werden, damit sie zeitgemäß bleiben. Dafür setzt Monika Andergassen sich in den Bereichen Forschung, Web Design, Usability Engineering und Projektmanagement ein. Für die Überarbeitung der eLearning-Plattform der WU haben sie und ihre Teamkolleg_innen sich zum Beispiel intensiv mit den Bedürfnissen der Studierenden und der Lehrenden, genauso wie mit den Möglichkeiten der Technik und den neuesten Ergebnissen aus Usability-Studien auseinandergesetzt. Auch jetzt, während der Zeit der Corona-Krise, hat das Team die neuen Anforderungen in die Entwicklung aufgenommen und innerhalb kurzer Zeit implementiert.

Begonnen hat Monika Andergassen ihre akademische Laufbahn mit einem Studium der Architektur in Innsbruck. Weil sie schon damals vom Internet und von interaktivem Design fasziniert war, wandte sie sich dem Web- und eLearning-Design zu und hat an der Leeds Metropolitan University in Großbritannien ihr Doktoratsstudium in der eLearning-Forschung absolviert. Heute unterstützt sie als Systemmanagerin die Lehre an der WU.

Im Rahmen der FIT-Infotage 2020 brachte Monika Andergassen technik-interessierten jungen Frauen* ihren Arbeitsbereich im Workshop „Wir planen ein IT-Projekt … unsere Schulwebsite“ näher.

 

Quellen:

https://blog.wu.ac.at/2016/03/die-hoehen-und-tiefen-beim-learnwu-update-learn-4-0/#

https://www.fitwien.at/WienFITTechnikerInnen/andergassen-monika/

https://learn.wu.ac.at/open/about/team

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Technikerin des Monats April: Sandra Ribits-Perner

Mag.a Sandra Ribits-Perner arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin* an der Fachhochschule Wiener Neustadt. Dort unterrichtet sie im Fachbereich Industrial Management und gibt unter anderem ihre Erfahrungen aus der Praxis an Studierende weiter. Denn nach ihrem Studium an der Universität Wien war sie in einem internationalen Unternehmen tätig, und hat dort als Leiterin des Bereichs Logistik gearbeitet. Die enge Verbindung von Lehre und Praxis ist eines der wichtigsten Merkmale von Fachhochschulen, an denen Studierende konkrete Berufsausbildungen erwerben. Lehrende, die in ihren Fachbereichen auch in der Praxis tätig waren, können tiefe Einblicke in diese geben und die Studierenden so gut auf ihre Zukunft in Unternehmen oder Konzernen vorbereiten.

Im Fachgebiet von Sandra Ribits-Perner ist es wichtig, Systeme zu verstehen und einen guten Überblick zu haben. In der Logistik und im Supply Chain Management hängen viele Arbeitsschritte voneinander ab, deswegen muss jeder einzelne bedacht werden. Wenn alles funktioniert, bemerken wir gar nicht, wie viel Arbeit dahintersteckt. Aber in Krisen, wie zum Beispiel der aktuellen Corona-Pandemie, wird plötzlich klar, wie viele Prozesse klappen müssen, um sicherzustellen, dass wir alle Produkte im Supermarkt finden, oder genug Schutzkleidung in den Krankenhäusern haben. Dass das auch in Ausnahmesituationen klappt, und laufend verbessert wird, gehört zu Sandra Ribits-Perners Spezialgebieten.

 

Quellen:

https://www.fitwien.at/WienFITTechnikerInnen/ribits-perner-sandra/

https://www.fhwn.ac.at/mitarbeiter/ribits-perner-sandra

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Technikerin des Monats März: Christa Nöhammer

Mag.a Dr.in Christa Nöhammer arbeitet seit fast 20 Jahren als Molekularbiologin am Austrian Institute of Technology (AIT). Sie wusste schon als Schülerin, dass sie „etwas Naturwissenschaftliches“ studieren wollte und entschied sich für die Mikrobiologie. Studiert hat sie in London und in Graz, wo sie an einem medizinischen Institut ihr Doktorat abschloss. Seither ist sie am AIT tätig und beschäftigt sich in ihrer Forschung damit, wie in Körperflüssigkeiten Krankheitsmarker festgestellt werden können. In den letzten Jahren konzentrierte sie sich vor allem auf Speichel, der „eine biologische Goldmine“ ist. Sie interessiert sich dafür, wie Personen durch Speicheltests auf Krankheiten getestet werden können. Während sicher ist, dass Blut der „Gold Standard“ für medizinische Test bleiben wird, hat Speichel trotzdem einige Vorteile: Seine Gewinnung ist schmerzfrei und nicht invasiv, er ist vom Körper leicht produzierbar, und er muss nicht von Spezialist*innen gesammelt werden. Speicheltests sind vor allem für ganz alte und ganz junge Menschen besser geeignet als Bluttests, und sie sind einfach, schmerzlos und sicher. Außerdem können sie auch im nicht-klinischen Umfeld durchgeführt werden, zum Beispiel Zuhause oder in der Arbeit.

Ein aktuelles Beispiel für Speicheltests ist uns wohl allen bekannt: Auf das Coronavirus COVID-19 wird durch Abstriche aus dem Nasen-und Rachenraum getestet, die oft im Zuhause der betroffenen Personen genommen werden, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.

Bei den FIT-Infotagen konnten interessierte Schülerinnen* im Workshop „Speichel – eine biologische Goldmine“ am Center for Health and Bioresources des AIT auch gleich ausprobieren, wie die Informationsgewinnung aus Speichel funktioniert: Mit Pipetten und ein paar einfachen Mitteln des täglichen Gebrauchs haben sie die eigene DNA aus ihrem Speichel extrahiert und präpariert.

 

Quellen:

http://www.healthtech.com/mdxe_content.aspx?id=173260

https://selectbiosciences.com/conferences/biographies.aspx?speaker=499400&conf=exlbpeu2019

https://www.ait.ac.at/themen/saliva-and-blood-biomarkers/

https://www.fitwien.at/WienFITTechnikerInnen/noehammer-christa/

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Technikerin des Monats Februar: Veronika Winter

Veronika Winter, MSc, arbeitet hauptberuflich als Senior UX Designerin in der Firma TechTalk GmbH und ist externe Forscherin und Lehrende an der FH Technikum Wien. Sie hat ihre akademische Ausbildung an der FH St. Pölten begonnen, wo sie einen Bachelorabschluss in Medientechnik gemacht hat. Danach ging sie nach Dänemark, und hat dort bei ihrem Masterstudium den Bereich User Experience Design kennen und lieben gelernt. Bei UX Design (wie es abgekürzt heißt) geht es darum, die Erfahrungen von Menschen beim Benutzen von Apps und Webseiten zu verbessern. Veronika Winter muss also zwischen den Bedürfnissen der Benutzer*innen, den technischen, und den finanziellen Möglichkeiten abwägen, und machbare Lösungen finden. Da es für Veronika Winter besonders wichtig ist, ihr Expertinnenwissen weiterzugeben, unterrichtet sie an der FH Technikum Wien im Bereich UX Design. So teilt sie ihre Erfahrungen aus der Arbeitspraxis als UX Designerin und aus der Zusammenarbeit in einem Entwicklungsteam mit den Studierenden der FH Technikum Wien und auch mit den Teilnehmerinnen* der FIT-Infotage.

Mehr junge Frauen* für ihren Arbeitsbereich zu begeistern ist Veronika Winter wichtig, denn erstens macht ihr ihre Arbeit Spaß, und zweitens findet sie die Perspektiven und Herangehensweisen von Frauen* interessant und wertvoll—gerade im Bereich der Technik, wo diese meist unterrepräsentiert sind.

Veronika Winter beschäftigt sich zurzeit vermehrt mit dem Thema Accessibility, also der Barrierefreiheit von Webseiten und Apps. Diese Thematik wird heutzutage immer wichtiger, da bei der Benutzung von Webseiten und Apps niemand ausgeschlossen werden soll. Das Themenfeld wird als „Design für alle“ bzw. „Inclusive Design“ bezeichnet und ist ein wichtiger Aspekt von UX Design, der auch Veronika Winter sehr interessiert.

Was sie an ihrem Beruf besonders mag, ist die Verbindung zwischen Technik, Kreativität und der Arbeit mit Menschen: „Ein Beruf in der Technik hat so viele Facetten und ist wahnsinnig spannend. Besonders toll finde ich auch, dass man immer in Bewegung ist und man ständig was Neues dazulernt.“

Bei den FIT-Infotagen 2020 hat Veronika Winter den Workshop „Wie werden Oberflächen für Apps oder Webseiten gestaltet? Natürlich mit Stift und Papier!“ aus dem Bereich Informatik und Wirtschaftsinformatik abgehalten. Um einen niederschwelligen Einstieg in die Bachelorstudiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik zu ermöglichen, haben die Teilnehmerinnen* sich mit den Benutzer*innenoberflächen für Apps, Webseiten und Spiele auseinandergesetzt. Ganz ohne Programmierkenntnisse werden diese zu Beginn eines Projektes einfach mit Stift, Schere und Papier gestaltet. Dadurch setzten sich die Teilnehmerinnen* nicht nur mit den Fragestellungen und Möglichkeiten zu Oberflächen auseinander, sondern erfuhren auch, was sonst noch alles nötig ist, um eine erfolgreiche App zu entwickeln.

 

Quellen:

https://www.derstandard.at/story/1392687714041/keine-angst-vor-herausforderungen

https://empatic-ux.com/de/was-ist-ux/

https://www.fitwien.at/WienFITTechnikerInnen/3622/

https://www.linkedin.com/in/veronika-winter-17367849/?originalSubdomain=at

https://www.technikum-wien.at/newsroom/veranstaltungen/start-me-up-monday-why-user-experience-is-key/

 

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Das waren die FIT-Infotage 2020!

Studien- und Arbeitsmöglichkeiten für Frauen im MINT*-Bereich waren auch heuer wieder das Thema bei den FIT-Infotagen von 27.1. – 29.1.2020. Rund 200 Interessentinnen* nahmen am dreitägigen umfassenden Programm teil und schnupperten Uniluft an neun verschiedenen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Veranstaltet werden die FIT-Infotage jährlich vom Verein sprungbrett, der mit diesem Angebot die Möglichkeit für junge Frauen* schaffen möchte, sich unkompliziert und direkt mit den eigenen Interessen, der Studienwahl und Zukunftsperspektiven im MINT-Bereich auseinanderzusetzen.

Informieren, Austauschen und Staunen

Den Auftakt bildete die FIT-Infomesse, heuer erstmals an der FH Technikum Wien. Inspirierende Eröffnungsworte kamen dabei von Rektor FH-Prof. DI Dr. Fritz Schmöllebeck, FH Technikum Wien, VR Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Arthur Mettinger, FH Campus Wien und DIin Hannelore Schopfhauser, Leiterin der Stabstelle Lehre, BOKU Wien.

Die Infomesse ermöglichte den unkomplizierten Austausch zwischen Besucherinnen* und Hochschulen, Studierendenvertretungen/Hochschüler*innenschaften sowie zukünftigen Arbeitgeber*innen. Ganz nebenbei konnten die Schülerinnen* auch an einem Gewinnspiel mit tollen Preisen teilnehmen.

Ein weiteres Highlight am Montag war der interaktive Input des SAE Institute Wien. Zwei Game-Art Studentinnen stellten live in einem Zeichen-Battle ihr Können unter Beweis – das gespannte Publikum durfte dabei über das Thema des Battles und die anschließende Gewinnerin entscheiden und staunen.

Traditionell fand auch die SMS-Lounge statt, ein beliebter Fixpunkt im FIT-Programm. Vier hochinteressante Frauen aus dem MINT-Bereich beantworteten die per SMS gestellten Fragen der Schülerinnen*. Diese drehten sich sowohl um die persönlichen Ausbildungs- und Berufswege der Expertinnen, den Arbeitsalltag in Forschung und Lehre, als auch um Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Stellung von Frauen* in Naturwissenschaften und Technik.

Workshops, Vorlesungen, Laborübungen

Kernstück der FIT-Infotage waren auch heuer wieder die kostenlosen hands-on Workshops, die von Montagnachmittag bis Mittwochvormittag stattfanden und direktes Erleben von Studieren erlaubten: Die jungen Frauen* konnten direkt verschiedene Studienrichtungen ausprobieren, Hochschulen und Fächer vergleichen, neue Interessen entdecken oder vorhandene festigen und am Ende wissen: Das will ich studieren!

Prozessmanagement und Fragen rund ums Studieren

Zum Abschluss am Mittwoch luden Dr.in Sylvia Geyer und Daniela Waller, MSc mit ihrer Vorlesung „Perfekte Qualität – ein Zufall?“ im Audimax der FH Technikum Wien ein. Die Zuhörerinnen* bekamen einen spannenden und lebendigen Einblick in die Wirtschaftsinformatik und Computer Science und den Stellenwert von Prozessmanagement.

Danach ging es weiter mit der Veranstaltung „Studieren aber wie?“, bei der sich die die Teilnehmerinnen* in kleinen und persönlichen Fragerunden über ihre Anliegen und Fragen mit Vertreter*innen verschiedener Hochschüler*innenschaften und Studierendenvertretungen austauschen konnten.

An dieser Stelle möchte sich FIT ganz herzlich bei allen Kooperationspartner*innen bedanken! Gelungene FIT-Infotage und so ein buntes Programm sind nur mit ihrer Hilfe und Unterstützung möglich.

Wir freuen uns auf die FIT-Infotage 2021!

 

*MINT steht für Mathematik/Informatik/Naturwissenschaften/Technik

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FIT goes Burgenland 2019

FIT GOES BURGENLAND.

Weil wir wissen, dass es manchmal ein weiter Weg vom Burgenland nach Wien sein kann, fahren wir neben unseren Schulbesuchen auch jedes Jahr einmal im größeren Team an eine Schule. Gemeinsam mit Expert*innen beantworten wir in der SMS Lounge die Fragen der Schülerinnen und verschiedene Vorträge bieten Informationen und Einblicke in alles rund ums Naturwissenschaft- und Technik-Studieren.

 

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Technikerin des Monats Oktober: Doris Österreicher

Doris Österreicher lehrt und forscht an der Universität für Bodenkultur in Wien. Davor ist sie viel herumgekommen. Sie hat in Wien studiert und dann in den USA und in Großbritannien gelebt, wo sie in London noch einen Master gemacht hat um ihre Kenntnisse zu vertiefen. Seit 2006 ist sie wieder in Wien, wo sie am Austrian Institute of Technology gearbeitet hat und nun eben an der BOKU anzutreffen ist.

Doris Österreicher hat Architektur studiert und interessiert sich für Nachhaltigkeit und Energie in Architektur. Das heißt, sie forscht und lehrt zum Thema nachhaltiges Bauen und beschäftigt sich dabei mit Solarenergie, mit Hitze in der Stadt, oder mit Smart Buildings. Ihre Expertise ist Nachhaltigkeitsforschung, wie zum Beispiel nachhaltige Sanierung und Energiesysteme, erneuerbare Energietechnologien oder Innovative Gebäudetechnik.

Wir Menschen brauchen Energie: Für unsere Mobilität, für unsere Häuser, für die Herstellung unserer Dinge in der Industrie. Zurzeit benutzen wir Energie nicht sehr effizient, und vor allem nicht sehr nachhaltig. Abwärme verschwindet aus schlecht isolierten Häusern, in der Industrie gibt es viel schlecht genutzte Energie, und in der Mobilität geht auch viel Energie verloren. Manche einzelne Häuser oder Automodelle oder Straßenbahnen oder Industriebereiche werden verbessert—aber Smart Cities wollen nicht nur einzelne Bereiche, sondern das ganze System Stadt optimieren und verbessern. Damit wir in Zukunft alle besser leben können und unsere Energie nachhaltiger und effizienter nutzen.

Hier erklärt Doris Österreicher ihren Forschungsbereich Smart Cities mit Smarties beim Science Slam!

 

Quellen:

https://www.youtube.com/watch?v=rw3ElFShRp4

https://forschung.boku.ac.at/fis/suchen.person_uebersicht?sprache_in=de&menue_id_in=101&id_in=147500

https://www.femtech.at/user/12072

https://boku.ac.at/personen/person/3FC00E35E43D3079/

https://www.linkedin.com/in/doris-%C3%B6sterreicher-505534a3/?originalSubdomain=at

 

Portraitfoto von Evgeniya Kabliman
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FIT-Technikerin des Monats Juli: Evgeniya Kabliman

Was passiert mit Aluminium, wenn man es erhitzt oder verformt? Wie verändert es sich, wenn man es für den Bau eines Flugzeugcockpits einsetzt und was passiert, wenn es für die Karosserie eines Autos verwendet werden soll?

Antworten auf diese Fragen erforscht unsere FIT-Technikerin des Monats, Evgeniya Kabliman.
Das Leichtmetall Aluminium ist in der Automobil- und Luftfahrindustrie hochbeliebt und weit verbreitet, denn es ist sehr stabil und hält Regen und Wind gut aus. Es ist vor allem aber eines: sehr leicht!
Diese wichtige Eigenschaft kann zur Reduktion von CO2 Emissionen beitragen und ist daher auch im Zusammenhang mit Fragen zum Klimawandel hochgefragt.

Doch wenn man Aluminium erhitzt oder verformt, dann verändern sich seine Eigenschaften. Die Dichte oder Festigkeit können sich dadurch zum Beispiel verändern—es ist aber nicht immer leicht vorherzusagen, wie sie sich durch die Bearbeitung verändern werden. Müsste man alle möglichen Veränderungen in Wirklichkeit testen, wäre das sehr aufwendig. Daher gibt es die numerische Simulation, die es erlaubt, Veränderungen der Werkstoffeigenschaften zu simulieren. Evgeniya Kabliman arbeitet dafür viel am Computer und berechnet mit Algorithmen und Formeln, wie sich der Werkstoff, also zum Beispiel das Aluminium, verhalten wird.

Ihre Ausbildung, die Studien „Angewandte Mathematik und Physik“ und „Technische Wissenschaften“, hat Dr.in tech. Evgeniya Kabliman in Russland und Wien absolviert, und arbeitet nun für das AIT Austrian Institute of Technology. Dass es als Frau noch immer nicht selbstverständlich ist, in Naturwissenschaft und Technik zu arbeiten, weiß die Wissenschaftlerin, die schon früh von einer Physiklehrerin, die eine Freundin ihrer Oma war, inspiriert und unterstützt wurde. Die Förderung von Mädchen und jungen Frauen in MINT Bereichen ist ihr daher ein Anliegen, vor allem seitdem sie darüber nachdenkt, wie sie ihre eigene Tochter für eine Karriere in Naturwissenschaft und Technik motivieren kann: „Wir selbst müssen ein gutes Vorbild für junge Schülerinnen sein, um sie für die Naturwissenschaft zu begeistern. Ich habe meine Entscheidung nie bedauert. Meine Arbeit ist sehr interessant.“ (Quelle: FEMtech Expertinneninterview)

 

Quellen und weitere Informationen über Evgeniya Kabliman und ihre Arbeit:

Information zu Werkstoff- und Gefügesimulation des AIT

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FIT-Technikerin des Monats Juni: Silvia Schmidt

„The Internet of Things“ bestimmt unser alltägliches Leben. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Vom Staubsauger-Roboter über Kühlschränke, die uns sagen was wir einkaufen sollen, bis hin zu Herzschrittmachern:

Im „Internet der Dinge“ werden physische und virtuelle Gegenstände miteinander verknüpft und kommunizieren untereinander. Dabei werden Daten gesammelt, verbunden und analysiert. Das bringt viele neue Möglichkeiten, aber auch erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich (vgl. https://www.expertenderit.de/blog/iot-definitionen-was-ist-eigentlich-das-internet-der-dinge und https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_der_Dinge).

Silvia Schmidt, MSc BSc, ist Expertin für IT-Security an der Fachhochschule Campus Wien und beschäftigt sich mit genau diesen Themen.

In Forschung und Lehre geht sie den Aspekten von Sicherheit in Zeiten des „Internet of Things“ nach. Dabei begegnet sie laufend neuen Technologien, ist selbst kontinuierlich am Lernen und gibt dieses Wissen an ihre Studierenden weiter. Die „Wichtigkeit von IT-Security an junge Menschen zu vermitteln“, ist ihr dabei ein besonderes Anliegen.

Warum ist die IT-Sicherheit so wichtig?

Laut Silvia Schmidt, die neben dem Unterrichten auch am Kompetenzzentrum für IT Security arbeitet, ist ein Bewusstsein dafür notwendig, dass „smarte“ Geräte im Haushalt, aber eben auch im Gesundheitsbereich, schon heute vielfach verbreitet sind und künftig stark zunehmen werden. Die Bedeutung von Datensicherheit ist hier zentral. Denn: „Wer das Passwort kennt, kann sich in alle Geräte der Serie hacken und diese steuern. Bei Anwendungen im Gesundheitsbereich ist das natürlich besonders problematisch.“ (Siehe https://www.fh-campuswien.ac.at/departments/technik/interview-mit-silvia-schmidt.html).

Wie mit solchen möglichen Sicherheitslücken umgegangen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Smart-Technologien gelernt werden kann, zeigte Schmidt bei den vergangenen FIT-Infotagen im Rahmen eines spannenden Workshops. Dabei konnten sich die Teilnehmerinnen selbst in die Lage einer Hackerin versetzen und diskutierten angeregt wie und wo IT-Security sinnvoll umgesetzt werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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FIT-Technikerin des Monats Mai: Franziska Mally

 

Über die Untersuchung der Bewegungsmuster von SpitzensportlerInnen, bis hin zur Forschung an Eishockeyschlägern – Franziska Mallys Arbeitsbereich kombiniert Technik und Sport auf vielfältige Weise. Ihr Studium der Sportgerätetechnik führte Mally nach Schweden, Kanada und per Fernstudium auch nach Australien, wo sie ein Doktoratsstudium absolvierte. Zurück an der FH Technikum Wien unterrichtet und forscht sie im Bereich Biomechanik. Dabei begleitet die Sportgerätetechnikerin die Studierenden beim Verfassen von Arbeiten und in die Labors, bevor sie im Sommer ihren eigenen Forschungsprojekten nachgeht.

Schülerinnen auf der Suche nach dem richtigen Studium rät sie: „Gebt euch selbst Zeit herauszufinden, was ihr machen wollt und was euch auch langfristig Spaß macht. Wenn ihr es gefunden habt, werdet ihr es aber schnell merken!“

Das was Franziska Mally nachhaltig Spaß macht, ist „Sports Engineering“ (Sporttechnik): Ein interessantes Feld, über das es noch viel zu erfahren gibt und in dem spannende Dinge ausprobiert werden können. Umso erfreulicher also, dass Mally interessierten jungen Frauen bei den vergangenen FIT-Infotagen im Rahmen eines Workshops Einblick in ihre Studien- und Arbeitswelt gab!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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FIT-Technikerin des Monats April: Helena Lovasz-Bukvova

In der Wirtschaftsinformatik fand Helena Lovasz-Bukvova die ideale Verbindung ihrer Interessen für Informatik und Wirtschaftswissenschaften. Nach einem Studium in Dresden, forschte sie v.a. zu den Themen e-Learning und Selbstdarstellung im Internet.

Ebenso zog es Helena Lovasz-Bukvova immer wieder in die Lehre, wo sie heute als Professorin der IMC Fachhochschule Krems tätig ist, um den Studierenden die Inhalte der Wirtschaftsinformatik zu vermitteln. Darüber hinaus rät sie ihren Studierenden, wie auch den Schülerinnen der vergangenen FIT-Infotage, möglichst viel auszuprobieren um herauszufinden, was einer Spaß macht!

 

 

 

 

 

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FIT-Technikerin des Monats März: Claudia Hackl

Informatikerin (Universität Wien)


Über mich:

Ich studiere Lehramt Informatik und Germanistik an der Universität Wien. Nebenbei arbeite ich an der Fakultät für Informatik als Studienassistentin und bin für das Mentoring-Programm der Informatik zuständig. Mit dem Studium der Informatik stehen mir und all meinen Kolleginnen und Kollegen zahlreiche Türen offen, weshalb ich unglaublich froh bin, den Schritt gewagt zu haben, mich für ein Informatik-Studium zu entscheiden. Die Vielseitigkeit der Informatik fasziniert mich immer wieder aufs Neue, denn als Informatikerin kann ich innovativ arbeiten und meiner Kreativität freien Lauf lassen.

Bei meiner Berufswahl unterstützt oder inspiriert haben mich:

Das Wissen, dass man/frau alles schaffen kann und den eigenen Plan so wie vorgehabt auch durchzuziehen, um später einmal wie zahlreiche andere Forscherinnen und Forscher neues im Bereich der Informatik zu entdecken und weiterzuentwickeln.

An meiner Arbeit besonders interessant finde ich:

Die Möglichkeit eine Idee mit Hilfe der eigenen Programmierfähigkeiten direkt umsetzen zu können sowie dieses erworbene Wissen im Zuge meiner Lehrtätigkeit an meine Mitmenschen weiterzugeben.

Die Herausforderungen in meinem Beruf sind:

Immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Mein Arbeitsalltag sieht folgendermaßen aus:

Nachdem ich Studium und Arbeit täglich versuche zu vereinen, habe ich viel zu tun, was mir allerdings Spaß macht und was ich sehr gerne tue. Das Angenehme ist definitiv, dass unser Fakultätsgebäude wunderschön hell ist und zentral liegt, sodass ich die Mittagspausen gut nutzen kann und dann wieder gestärkt weiterarbeiten kann.

Meine Botschaft an Maturantinnen:

Überlegt euch, was euch interessieren könnte und informiert euch über Möglichkeiten in die unterschiedlichsten Richtungen. Wenn ihr so wie ich etwas wagen wollt, dann würde ich euch raten, euch das auch zu trauen. Wir können alles schaffen!