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FIT Infotage

FIT Infotage 2019 – Studieninformation für Schülerinnen Höherer Schulen, Mo, 28.1. – Mi, 30.1.2019
FIT-Eröffnung & Infomesse im Kuppelsaal der TU Wien – mit zahlreichen Infoständen beteiligter Unis, FHs, Unternehmen und Forschungsinsitutionen
FIT-WORKSHOPS: mehr als 40 Workshops an der TU Wien, Uni Wien, BOKU – Universität für Bodenkultur Wien, WU (Wirtschaftsuniversität Wien), FH Technikum Wien, FH Campus Wien, FH Wiener Neustadt und am AIT Austrian Institute of Technology!

kostenfreie Besuche von FIT-Botschafterinnen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ab sofort an Schulen! -> Infos unter fitwien@sprungbrett.or.at
Infos: www.fitwien.at
Video by Emée

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Du musst nicht Marie Curie heißen, um eine erfolgreiche Technikerin zu sein

Tagebuch einer HTL-Schülerin

Dass es noch immer keine Selbstverständlichkeit ist, junge Frauen* in Österreichs HTLs anzutreffen, wissen wir. Wie es sich anfühlt, das einzige Mädchen* in der Klasse zu sein, warum sie Elektronik und technische Informatik macht, und mit was für Herausforderungen sie sich im Matura- UND Coronajahr sonst noch herumschlägt, erzählt Anna uns hier monatlich.


Eine Handvoll beeindruckender Frauen, wie Marie Curie, Emmy Noether oder Ada Lovelace haben uns bewiesen, dass Technik keine reine Männersache ist. Viele von ihnen lebten zu Zeiten, wo es als Frau fast unmöglich war, eine wissenschaftliche Karriere zu machen und trotzdem gelangen ihnen bahnbrechende Erfolge. Diese Frauen waren Pionierinnen, die mit viel Willenskraft Stereotypen auf den Kopf gestellt haben und das ist verdammt beeindruckend. Aber ich finde, es ist auch ein bisschen gefährlich. Warum gefährlich?

Gefährlich, weil wir daraus schließen könnten, dass wir Genies oder in Computer vernarrte Nerds sein müssen, um Technikerinnen zu werden.

Aber das stimmt nicht. Wenn du fasziniert bist davon, dass ein Teelöffel Neutronenstern 6 Milliarden Tonnen wiegen würde, oder dass man in Sekundenschnelle eine Nachricht an die andere Seite der Welt schicken kann, dann bist du jetzt schon am Weg eine Technikerin zu werden.

Und ein paar von den sogenannten “Soft Skills”, von denen einige als “klassisch weiblich” gelten, bringst du vielleicht sogar auch noch mit. Dazu gehört soziale und emotionale Intelligenz, Teamfähigkeit, Offenheit für Feedback und vieles mehr. Lauter Fähigkeiten, die die Tech-Branche gerade besonders dringend braucht.

Also: Wenn dich Technologie, Mathematik, Naturwissenschaften oder Informatik neugierig machen, dann würde ich dir ehrlich ans Herz legen, über eine technische Ausbildung nachzudenken. Denn so schwer ist das gar nicht.

Wie ein durchschnittlicher Tag in einer HTL aussieht, werde ich dir in meinem nächsten Beitrag erzählen.

Bild von vergnügtem Mädchen am Sofa mit Laptop
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Kostenlose Studienorientierungs-Workshops mit FIT

Was will ich studieren? Was ist der Unterschied zwischen FH und Uni? Muss ich Mathe können? Was ist MINT? Wo kann ich mich informieren?

Melde dich hier für unsere kostenlosen Studienorienterungs-Workshops an!

Bei unseren interaktiven online Workshops kannst du alles fragen, was du übers Studieren wissen willst. Eine Studentin aus den naturwissenschaftlich-technischen Bereich erzählt dir von ihrem Werdegang, gibt Tipps & Tricks rund um die Studienwahl, beantwortet deine Fragen und hilft dir, die nächsten Schritte auf dem Weg in deine Zukunft zu gehen!

 

Hier kannst du dich direkt für einen Workshop anmelden:

Dienstag, 1. Dezember, 17:00, auf Discord mit FIT-Botschafterin*: Anna Swoboda, FH Wr. Neustadt

Donnerstag, 3 Dezember, 17:00, über Zoom mit FIT-Botschafterin*: Tahrin Alam, BOKU

Dienstag, 8. Dezember, 17:00, auf Discord mit FIT-Botschafterin*: Tanja Zigart, TU Wien

Donnerstag, 10 Dezember, 17:00, über Zoom mit FIT-Botschafterin*: Lorina Jurkovic, FH Campus Wien

Dienstag, 15. Dezember, 17:00, auf Discord mit FIT-Botschafterin*: Daniela Hinteregger, TU Wien

Donnerstag, 17 Dezember, 17:00, über Zoom mit FIT-Botschafterin*: Alexandra Edletzberger, Uni Wien

So gehts: Such dir einen Termin aus, melde dich mit deiner Emailadresse an und du bekommst den Link zum Workshop in der Bestätigung zugeschickt.

Dienstag ist Discord-Tag, Donnerstag ist Zoom-Tag! Du musst nur auf den Einladungslink klicken und einen Namen aussuchen, und los gehts!

Was du brauchst: Internet und Laptop oder Handy oder Computer. Und schon bist du dabei!

⇒ Hier gehts zur Übersicht über alle Workshops auf Eventbrite.

Du kannst zu diesen Terminen leider nicht? Melde Dich gemeinsam mit deinen Freundinnen*
bei uns und wir organisieren ab 5 Teilnehmerinnen* einen extra Termin für euch: fitwien@sprungbrett.or.at

Hier kannst du das Infoblatt ansehen.

 

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„Hey, ich bin Anna und ich mache Elektronik und technische Informatik an einer HTL“

Tagebuch einer HTL-Schülerin

Dass es noch immer keine Selbstverständlichkeit ist, junge Frauen* in Österreichs HTLs anzutreffen, wissen wir. Wie es sich anfühlt, das einzige Mädchen* in der Klasse zu sein, warum sie Elektronik und technische Informatik macht, und mit was für Herausforderungen sie sich im Matura- UND Coronajahr sonst noch herumschlägt, erzählt Anna uns hier monatlich.


“Hey, ich bin Anna und ich mache Elektronik und technische Informatik an einer HTL.”

Jetzt ist der Zeitpunkt, wo ich von Mädchen normalerweise eine der folgenden Antworten bekomme:

Möglichkeit Nummer eins: “Wow, da gibt es bestimmt keine Mädchen”.

Oder Nummer zwei: Ein verstörtes: “Oh mein Gott, das ist ja mit Mathe und technischem Verständnis, das wäre bestimmt nichts für mich”.

Die erste Möglichkeit ist mir die liebere, denn jetzt kann ich auf Probleme hinweisen. Ja, ich bin das einzige Mädchen meiner Klasse und ja, das ist leider keine Ausnahme, denn der Frauenanteil an meiner Schule ist unwahrscheinlich gering. Und das im 21. Jahrhundert. Normalerweise stehe ich dann vor einem schockierten Gesicht und hoffe, dass jetzt eine zu begreifen beginnt, dass da irgendetwas nicht stimmt.

Möglichkeit zwei finde ich deutlich schwieriger. Ich versuche meinem Gegenüber zu erklären, dass das wahrscheinlich nicht stimmt, dass Mathe und Technik nichts für Mädchen sind. Wir Mädchen werden, was Naturwissenschaften betrifft, einfach zu wenig gefördert, schon vom Kindergarten an. Die Rollenbilder sind verzerrt, es gibt kaum weibliche Vorbilder und im Übrigen neigen wir dazu unsere technischen Fähigkeiten gar nicht auszuprobieren.

Klingt ein bisschen hoffnungslos, oder? Ich bin überzeugt, dass das nicht so sein muss. Es gibt zahlreiche Frauen, die bewiesen haben, dass die Technik nicht nur für Männer ist. Zum Beispiel Marie Curie, Ada Lovelace, Donna Strickland oder Lise Meitner.

Doch warum genau du das auch kannst, erzähle ich in meinem nächsten Beitrag.

Denn wenn es eine Sache gibt, die mir in den letzten vier Jahren an meiner Schule besonders klar geworden ist, dann folgende:

Die Technik braucht Frauen. Und zwar dringend.

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Die FIT-Botschafterinnen*

We proudly present: Unsere FIT-Botschafterinnen!

Als Studentinnen von MINT-Studienfächern sind unsere FIT-Botschafterinnen die idealen Ansprechpartnerinnen für Oberstufenschülerinnen, die noch nicht recht wissen, wie es weitergehen soll, ob eine Uni oder eine FH besser zu ihnen passt, und ob sie auch ohne Einser in Mathe etwas technisches studieren können. (Spoiler: ja, unbedingt!)

Buchen Sie jetzt unsere kostenlosen Schulbesuche: Online oder vor Ort im Klassenzimmer. Jederzeit von Oktober 2020 bis Juni 2021.

Hier gehts zum Anfrageformular.

 

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FIT-Infotage 2021

Die FIT-Infotage wurden aufgrund der Corona-Situation verschoben! Sie finden am 28. & 29. Juni 2021 statt.

Wir hoffen sehr, dass die Corona Situation im Juni 2021 zumindest die Workshops als präsenz-Veranstaltungen erlaubt, da das direkte Erleben und Erfahren die Kernstücke von FIT sind.

Alle anderen Veranstaltungspunkte werden voraussichtlich als online-Veranstaltungen stattfinden.

Nähere Infos folgen bis März 2021. Mit Fragen können Sie sich bis dahin gerne an uns wenden: fitwien@sprungbrett.or.at

Bild von vergnügtem Mädchen am Sofa mit Laptop
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Extra-FIT 2021

Speziell für Maturantinnen* entworfen, bietet Extra-FIT am 25. Jänner die Möglichkeit, Unis, FHs und Arbeitgeber*innen ganz einfach online kennenzulernen.

Rechtzeitig vor den Anmeldefristen zu allen Studiengängen kannst Du Dich ganz einfach informieren, unkompliziert Fragen stellen und herausfinden, wo und was du studieren willst!

 

Online Infomesse

  • Mit den Unis und FHs in Sachen Technik und Naturwissenschaft.

Online Workshops

  • Erlebe Studieren in Zeiten von Corona!
  • Stelle ganz einfach Deine Fragen!
  • Lerne Unis und FHs kennen!

Anmeldung von 8. – 24. Jänner 2021 

Portrait der FIT Botschafterin Kerstin Kugler
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Technikerin des Monats Oktober: Kerstin Kugler

Kerstin Kugler hat an der FH Technikum Wien den Bachelorstudiengang Elektronik – Wirtschaft absolviert, sowie den Master in Arbeits- und Organisationspsychologie und HR an der FH des BFI Wien abgeschlossen. Derzeit schreibt sie an ihrem Doktorat, dass sie über ein Fernstudium an der Middlesex University London in Kooperation mit der KMU Universität erarbeitet. Außerdem arbeitet sie für die Wiener Stadtwerke und ist seit über 4 Jahren FIT-Botschafterin.

Kerstin Kugler ist Gruppenleiterin von 17 Mitarbeiter*innen in den Bereichen Abfallwirtschaft, Umwelt und Wareneingang und somit als Frau nicht nur in der Technik, sondern auch in einer Führungsposition.

Obwohl sie als Schülerin etwas ganz Anderes werden wollte, nämlich Rehabilitationstechnikerin, ist Kerstin heute sehr zufrieden mit ihrer Arbeit und ihrer Laufbahn. Sie ist neben ihren vielen anderen Tätigkeiten auch FIT-Botschafterin, weil es ihr ein großes Anliegen ist, Frauen in der Technik zu motivieren und das Bewusstsein dafür zu stärken, dass, Diversität ein wichtiges Thema ist und Stereotypen heutzutage keinen Platz mehr haben sollten. Stattdessen möchte sie den Weg für echte Offenheit und Chancengleichheit für Frauen und Männer ebnen.

Jährlich erreicht Kerstin auf diesem Weg viele Schülerinnen und gibt ihnen ihre Botschaft mit: „Sei die Heldin deines Lebens und schreib deine eigene Geschichte, wie auch immer sie sich entwickeln mag!“

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Infotage und Corona

Wir sind bemüht, unsere Studienorienterungsangebote auf die aktuelle Corona-Situation anzupassen und trotz der Herausforderungen für unsere Gesundheit eine umfassende Studieninformation für MINT-interessierte junge Frauen* zu bieten.

Darum bieten wir dieses Jahr nicht nur die FIT-Infotage am 28. & 29. Juni an, sondern auch die speziell für Maturantinnen* gestaltete online-Veranstaltung Extra-FIT am 25. Jänner 2021.

Bleiben Sie up-to-date mit unserem Newsletter. Hier gehts zur Newsletter-Anmeldung

Mehr über Extra-FIT hier.

Mehr zu den verschobenen FIT-Infotagen hier.

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Schulbesuche und Corona

Klasse in Quarantäne? Schule für externe Personen gesperrt? Vorträge nur mit Maske und Abstand?

Wir durchleben ein besonders herausforderndes Schuljahr. Damit junge Frauen* trotzdem gut auf die Zukunft nach der Schule vorbereitet sind, bieten wir unsere kostenlosen Schulbesuche nun auch als online-Angebot an. Eine FIT-Botschafterin kommt via Videokonferenz zu Ihnen, stellt die Vielfalt von MINT-Studiengängen vor und beantwortet einfach und unkompliziert die Fragen Ihrer Schülerinnen*.

Je nach der Situation an ihrer Schule, passen wir den Schulbesuch an Ihre Sicherheitsvorschriften an.

Zusätzlich können unsere Schulbesuche nun für das ganze Schuljahr gebucht werden: Von Oktober 2020 – Juni 2021

-> Hier gehts zur Terminanfrage.

Alternativ können Sie uns auch per Email, Anruf oder SMS kontaktieren: fitwien@sprungbrett.or.at und 0670 40 21 347

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Anfrageformular FIT Schulbesuche

Sie möchten Ihren Schülerinnen* die Vielfalt von technischen und naturwissenschaftlichen Studienrichtungen vorstellen? Dann buchen Sie jetzt einen kostenlosen Schulbesuch einer FIT-Botschafterin. 

Nennen Sie uns einfach ihren Wunschtermin und wir melden uns in Kürze bei Ihnen!

 


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DATENSCHUTZERKLÄRUNG

Auf der Website von FIT WIEN-NÖ-BGLD werden automatisiert keine direkt personenbezogenen Daten ermittelt, d.h. nur durch die aktive Eingabe von Namen, Adresse, etc. geben uns NutzerInnen diese Daten bekannt. Falls personenbezogene Daten erhoben werden, erfolgt dies auf freiwilliger Basis. Die Nutzung der Angebote und Dienste ist, soweit möglich, ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Die Privatsphäre der NutzerInnen ist uns ein großes Anliegen. Alle Angaben werden entsprechend den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen (DSGVO) behandelt.

Weitere Informationen: Datenschutzerklärung zur Nutzung unserer Homepage und unserem Angebot

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Technikerin des Monats August: Jennifer Lumetzberger

Dipl. Ing. Jennifer Lumetzberger ist derzeit Projektassistentin am Computer Vision Lab an der Technischen Universität Wien. Sie war schon in der Schule an MINT Fächern interessiert, und studierte an der FH Oberösterreich Medizintechnik, bevor sie ihren Master in Biomedical Engineering an der TU Wien abschloss. Sie möchte noch ein Doktoratsstudium absolvieren und dabei die Gelegenheit nutzen im Ausland zu studieren, da sie das bisher noch nicht gemacht hat.

Jennifer Lumetzberger‘s Arbeitsalltag als Projektassistentin ist vielfältig, da sie in ihrer interdisziplinären Arbeit mit Menschen aus verschiedenen Bereichen wie Pflege oder Sozialwissenschaften zusammenarbeitet, und sich immer wieder in neue Themenbereiche und Fragestellungen einarbeiten kann, wie zB. Ethische Aspekte des Machine Learning und die Frage, wie fair Algorithmen eigentlich sind. So erweitert sich der eigene Horizont und der Arbeitsalltag wird nicht langweilig, sagt die Forscherin.

Um herauszufinden, was sie studieren (und werden) will, war Jennifer Lumetzberger selbst bei verschiedenen Info- und Schnuppertagen und rät Maturantinnen*, das ebenfalls zu tun und so viel wie möglich in verschiedene Studienrichtungen reinzuschnuppern und sich mit Student*innen auszutauschen.

Bei den FIT-Infotagen 2020 hat Jennifer Lumetzberger ihre Begeisterung für Medieninformatik im Workshop The profiler: there is no privacy, deal with it! mit interessierten Schülerinnen* geteilt. Gemeinsam mit ihren Kollegen Martin Kampel und Daniel Helm erarbeitete die Forscherin mit den Workshopteilnehmerinnen*, welche Merkmale aus ihren online veröffentlichten Bildern extrahiert und geknüpft werden können, was für Personenprofile daraus erstellt werden können, und wie die Privatsphäre online geschützt werden kann.

Am allerwichtigsten sei es, sich nicht von einem technischen Studium abschrecken zu lassen, nur weil ihr nicht lauter Einsen in Mathe oder keine HTL besucht habt, rät Jennifer Lumetzberger, sondern unbedingt die eigenen Interessen zu finden und ihnen nachzugehen.

Quellen: 

https://cvl.tuwien.ac.at/staff/jennifer-lumetzberger/

https://www.fitwien.at/WienFITTechnikerInnen/lumetzberger-jennifer/

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Technikerin des Monats Juli: Sigrid Netherer

Dipl.-Ing.in Dr.in Sigrid Netherer ist als Senior Scientist an der Universität für Bodenkultur Wien tätig. Sie ist Forstentomologin und unterrichtet in den Studienfächern Forstwirtschaft und Forstwissenschaft. Als Forstentomologin beschäftigt Sigrid Netherer sich mit Wald- und Forstschutz und analysiert das Risiko von Waldschäden durch Insekten wie zum Beispiel Borkenkäfer. Sie befasst sich mit der in Fichtenwäldern weit verbreiteten Borkenkäferart, dem Buchdrucker und den Ursachen für sein massenhaftes Auftreten. Dafür untersucht sie die Auswirkungen von Trockenheit auf Borkenkäferbefall, und versucht, den Wald sowohl als Gesamtorganismus, als auch die biochemischen Vorgänge im Einzelbaum zu verstehen.

Zur experimentellen Forschung im Wald gehört auch Datenauswertung und das Schreiben wissenschaftlicher Berichte, außerdem unterrichtet Sigrid Netherer Studierende, betreut Forschungsarbeiten, und vernetzt sich mit Kolleg*innen bei internationalen Konferenzen.

Sigrid Netherer hat selbst Forstwirtschaft an der BOKU studiert und dann einen Auslandsaufenthalt im Rahmen eines Forschungsprojekts absolviert. Danach war sie ein Jahr lang freiberuflich tätig, bevor sie an die BOKU zurückkehrte, um dort ihr Doktoratsstudium zu machen und als PostDoc zu arbeiten. Um genug Zeit für ihre beiden Kinder zu haben, hat sie mit freier Zeiteinteilung als forstliche Gutachterin gearbeitet, und ist nun im Rahmen von FWF Projekten wieder an der BOKU.

Was die Forstentomologin jungen Frauen mitgeben möchte, ist die Vielseitigkeit der Berufsmöglichkeiten nach einem Forstwirtschaftsstudium, und die Begeisterung für den Freiluftarbeitsplatz Wald: „Frauenpower im Wald ist gefragt!“

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Technikerin des Monats Juni: Andrea Bódvay

FH-Prof.in DIin(FH) Mag.a Dr.in Andrea Bódvay ist Architektin & Designerin und lehrt u.a. an der FH Campus Wien im Studiengang  Architektur – Green Building.

Der Fokus ihrer Lehrtätigkeit im Studiengang Architektur – Green Building liegt im Bereich des architektonischen Entwurfs für zukunftsfähiges  und nachhaltiges Bauen.

Andrea Bódvay studierte Innenarchitektur an der FH Rosenheim in Deutschland und  Architektur an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, Österreich. 2004 konnte Frau Bódvay ihre Studien mit einer Dissertation im Fachbereich Architekturwissenschaften an der Technischen Universität Wien, Institut Bauphysik und Bauökologie bei Prof. Mahdavi mit Auszeichnung und Baupreisprämierung abschließen.

Nach ihren Studien sammelte sie diverse interdisziplinäre Praxiserfahrung im In- und Ausland und führte 10 Jahre lang gemeinsam mit Architekt Veit Pedit das Architekturbüro „pedit-bodvay architekten“, bevor sie ihr eigenes Büro gründete.

Das Arbeiten in unterschiedlichen Teams in unterschiedlichen Kontexten ist für Architektin Bódvay eine wesentliche Komponente ihrer Arbeit. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen und ihr Wissen bringt sie in Forschung und Lehre mit viel Freude ein.

Frau Bódvay engagiert sich auch seit Jahren im Ausland, vor allem in internationalen Schulprojekten für Kinder aus schwierigen bildungsfernen Verhältnissen. Auf Cabo Verde, Tarafal entwickelte sie mit der Organisation Delta Cultura die Erweiterung des Bildungszentrums. Momentan arbeite sie an einem Schulprojekt  in Kenia, Kisumu, mit den Partnern Verein fishnet und  „Start Somewhere“.

Bei den FIT-Infotagen an der FH Campus Wien 2020 ging Architektin Bódvay im Workshop „Was ist Green Building?“ gemeinsam mit den Teilnehmerinnen* der Frage nach, was Nachhaltigkeit bedeuten kann, wie viele Ressourcen wir für unser Leben in Österreich brauchen, und wie nachhaltig gebaut werden kann. Außerdem zeigte sie den Teilnehmerinnen*, welche innovativen Entwürfe sie mit Studierenden während des Studiums entwickeln.

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Technikerin des Monats Mai: Monika Andergassen

Dipl.-Ing.in Dr.in Monika Andergassen arbeitet als Systemmanagerin an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU). Das heißt, dass sie sich gemeinsam mit ihren Teamkolleg_innen um die Wartung und Verbesserung der Plattform für digitales Lernen LEARN, und um die Programmierung neuer Anwendungen kümmert. Seit dem Sommersemester 2020 ist digitales Lernen und Lehren wegen der Hochschulschließungen und Ausgangsbeschränkungen gegen das Corona-Virus besonders wichtig geworden, aber die WU bietet schon seit langem eine digitale Plattform für ihre Studierenden an. Wie es mit digitalen Angeboten aber so ist, müssen diese laufend überarbeitet und angepasst werden, damit sie zeitgemäß bleiben. Dafür setzt Monika Andergassen sich in den Bereichen Forschung, Web Design, Usability Engineering und Projektmanagement ein. Für die Überarbeitung der eLearning-Plattform der WU haben sie und ihre Teamkolleg_innen sich zum Beispiel intensiv mit den Bedürfnissen der Studierenden und der Lehrenden, genauso wie mit den Möglichkeiten der Technik und den neuesten Ergebnissen aus Usability-Studien auseinandergesetzt. Auch jetzt, während der Zeit der Corona-Krise, hat das Team die neuen Anforderungen in die Entwicklung aufgenommen und innerhalb kurzer Zeit implementiert.

Begonnen hat Monika Andergassen ihre akademische Laufbahn mit einem Studium der Architektur in Innsbruck. Weil sie schon damals vom Internet und von interaktivem Design fasziniert war, wandte sie sich dem Web- und eLearning-Design zu und hat an der Leeds Metropolitan University in Großbritannien ihr Doktoratsstudium in der eLearning-Forschung absolviert. Heute unterstützt sie als Systemmanagerin die Lehre an der WU.

Im Rahmen der FIT-Infotage 2020 brachte Monika Andergassen technik-interessierten jungen Frauen* ihren Arbeitsbereich im Workshop „Wir planen ein IT-Projekt … unsere Schulwebsite“ näher.

 

Quellen:

https://blog.wu.ac.at/2016/03/die-hoehen-und-tiefen-beim-learnwu-update-learn-4-0/#

https://www.fitwien.at/WienFITTechnikerInnen/andergassen-monika/

https://learn.wu.ac.at/open/about/team

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Technikerin des Monats April: Sandra Ribits-Perner

Mag.a Sandra Ribits-Perner arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin* an der Fachhochschule Wiener Neustadt. Dort unterrichtet sie im Fachbereich Industrial Management und gibt unter anderem ihre Erfahrungen aus der Praxis an Studierende weiter. Denn nach ihrem Studium an der Universität Wien war sie in einem internationalen Unternehmen tätig, und hat dort als Leiterin des Bereichs Logistik gearbeitet. Die enge Verbindung von Lehre und Praxis ist eines der wichtigsten Merkmale von Fachhochschulen, an denen Studierende konkrete Berufsausbildungen erwerben. Lehrende, die in ihren Fachbereichen auch in der Praxis tätig waren, können tiefe Einblicke in diese geben und die Studierenden so gut auf ihre Zukunft in Unternehmen oder Konzernen vorbereiten.

Im Fachgebiet von Sandra Ribits-Perner ist es wichtig, Systeme zu verstehen und einen guten Überblick zu haben. In der Logistik und im Supply Chain Management hängen viele Arbeitsschritte voneinander ab, deswegen muss jeder einzelne bedacht werden. Wenn alles funktioniert, bemerken wir gar nicht, wie viel Arbeit dahintersteckt. Aber in Krisen, wie zum Beispiel der aktuellen Corona-Pandemie, wird plötzlich klar, wie viele Prozesse klappen müssen, um sicherzustellen, dass wir alle Produkte im Supermarkt finden, oder genug Schutzkleidung in den Krankenhäusern haben. Dass das auch in Ausnahmesituationen klappt, und laufend verbessert wird, gehört zu Sandra Ribits-Perners Spezialgebieten.

 

Quellen:

https://www.fitwien.at/WienFITTechnikerInnen/ribits-perner-sandra/

https://www.fhwn.ac.at/mitarbeiter/ribits-perner-sandra