FIT-Technikerin des Monats Juni: Silvia Schmidt

„The Internet of Things“ bestimmt unser alltägliches Leben. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Vom Staubsauger-Roboter über Kühlschränke, die uns sagen was wir einkaufen sollen, bis hin zu Herzschrittmachern:

Im „Internet der Dinge“ werden physische und virtuelle Gegenstände miteinander verknüpft und kommunizieren untereinander. Dabei werden Daten gesammelt, verbunden und analysiert. Das bringt viele neue Möglichkeiten, aber auch erhebliche Sicherheitsrisiken mit sich (vgl. https://www.expertenderit.de/blog/iot-definitionen-was-ist-eigentlich-das-internet-der-dinge und https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_der_Dinge).

Silvia Schmidt, MSc BSc, ist Expertin für IT-Security an der Fachhochschule Campus Wien und beschäftigt sich mit genau diesen Themen.

In Forschung und Lehre geht sie den Aspekten von Sicherheit in Zeiten des „Internet of Things“ nach. Dabei begegnet sie laufend neuen Technologien, ist selbst kontinuierlich am Lernen und gibt dieses Wissen an ihre Studierenden weiter. Die „Wichtigkeit von IT-Security an junge Menschen zu vermitteln“, ist ihr dabei ein besonderes Anliegen.

Warum ist die IT-Sicherheit so wichtig?

Laut Silvia Schmidt, die neben dem Unterrichten auch am Kompetenzzentrum für IT Security arbeitet, ist ein Bewusstsein dafür notwendig, dass „smarte“ Geräte im Haushalt, aber eben auch im Gesundheitsbereich, schon heute vielfach verbreitet sind und künftig stark zunehmen werden. Die Bedeutung von Datensicherheit ist hier zentral. Denn: „Wer das Passwort kennt, kann sich in alle Geräte der Serie hacken und diese steuern. Bei Anwendungen im Gesundheitsbereich ist das natürlich besonders problematisch.“ (Siehe https://www.fh-campuswien.ac.at/departments/technik/interview-mit-silvia-schmidt.html).

Wie mit solchen möglichen Sicherheitslücken umgegangen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Smart-Technologien gelernt werden kann, zeigte Schmidt bei den vergangenen FIT-Infotagen im Rahmen eines spannenden Workshops. Dabei konnten sich die Teilnehmerinnen selbst in die Lage einer Hackerin versetzen und diskutierten angeregt wie und wo IT-Security sinnvoll umgesetzt werden kann.