Wagner, Linda, BSc

 

Linda hat den Bachelor in Medientechnik an der FH St.Pölten gemacht. Nach ihrem Abschluss des Masterstudiengangs Digitale Medientechnologien, mit dem den Schwerpunkt ´Experimentelle Medien´, arbeitet sie jetzt als Grafikerin und Animationsvideo-Produzentin.


Sprachen, die ich spreche: Muttersprache: Deutsch, sonstige Sprachen: Englisch fließend, Italienisch (Grundkenntnisse)

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium machen:

Kameraarbeit, Fotografie, Grafik, 2D- & 3D-Animation, Interaktive Medienprojekte, Medienforschung, Kunst und Forschung

Ich bin FIT Botschafterin, weil…

…viele Mädchen und junge Frauen nicht wissen, wie viele spannende Bildungs- und Berufschancen eine technische Ausbildung mit sich bringt und welche Vielfalt an Studien es in diesem Bereich gibt. Ich will dabei helfen, über die zahlreichen Möglichkeiten in der Technik und Naturwissenschaften zu informieren und den jungen Frauen Mut machen, sich ihre Wunschausbildung zuzutrauen!

Was ich alles einmal studieren/ werden wollte – meine Bildungslaufbahn:

Angefangen mit Ballerina und Prinzessin wollte ich zunächst Tierärztin werden, um gleich danach von einer Karriere als Sängerin und Malerin zu träumen. Obwohl die Liebe zur Kunst geblieben ist, habe ich – nach meinem ersten (abgebrochenen) Studienversuch an der Universität Wien – erst in meinem Job als Redakteurin gemerkt, dass ich mich besonders für Grafik, Fotografie, Tonaufnahmen und Animation begeistere. Deshalb habe ich 2013 schließlich mein Studium der Medientechnik an der FH St. Pölten begonnen, danach folgte zwei Jahre lang das Masterstudium der Digitalen Medientechnologien, mit Schwerpunkt Experimentelle Medien an derselben Fachhochschule.

Nach Abschluss meiner Diplomprüfung und meines Diplomprojekts, das sich mit der interaktiven Steuerung von 3D-Pseudo-Hologrammen befasst, habe ich meinen derzeitigen Job als Grafikerin und Videoproduzentin begonnen. 

Aus welchen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden? Gab es außer Interesse noch weitere Überlegungen?

Neben logischen Überlegungen, wie den besseren Berufs- und Verdienstaussichten sowie dem Kennenlernen neuer Leute und Unternehmen aus der Branche, war sicher meine Leidenschaft für das Fotografieren, Bildbearbeiten und Animieren ausschlaggebend für meine Entscheidung. Nach 4,5 spannenden Jahren in einem Job als Redakteurin, in dem ich genau diese Dinge ausprobieren durfte, wollte ich meine Fähigkeiten und mein Wissen in diesem Bereich ausbauen, weshalb ich schließlich mein Studium der Medientechnik an der FH St. Pölten begann.

Mein Einstieg an der Uni/FH war:

…eigentlich schon 2007, direkt nach der Matura, an der Universität Wien. Da ich mich für Publizistik und Kommunikationswissenschaften entschieden hatte, war der Studieneinstieg aufgrund der Massenvorlesungen und der hohen Anzahl an Studierenden ein wenig überfordernd, wenn auch gleichzeitig spannend und lehrreich. Da ich dieses Studium allerdings nach einem Jahr abgebrochen habe, um beruflich tätig zu sein, war mein „richtiger“ Studienbeginn erst im Jahr 2013, an der FH St. Pölten. Obwohl ich vor meinen ersten Tagen an der Fachhochschule ebenfalls sehr aufgeregt war, fühlte ich mich – einmal dort angekommen – sofort sehr gut aufgehoben und willkommen. Die klare Strukturiertheit des Unterrichts und die kleineren Gruppengrößen haben mir den Einstieg in das Studentinnenleben enorm erleichtert. Vor allem die Teambuilding-Wochen sorgten dafür, dass sich alle Studienkolleginnen und -kollegen gleich von Anfang an besser kennenlernen konnten.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:

…die praktische Anwendbarkeit des Unterrichtsstoffs sowie die kreative Freiheit beim Entwerfen und Umsetzen von Medienprojekten. Auch die Möglichkeit, brandneue und spezialisierte Medientechnik kostenlos auszuprobieren, Zugang zum aktuellsten Wissen auf den verschiedensten Fachgebieten zu erhalten oder Expertinnen und Experten sowie Erfolgsgeschichten der Branche hautnah miterleben zu dürfen, sind Dinge, die ich sonst nie erlebt hätte.

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten,

…beim Bouldern in der Kletterhalle.

Außer studieren – was ist für mich positiv am StudentInnenleben?

Der größte Vorteil des Studentinnenlebens ist die relativ freie Zeiteinteilung, die hilft, sich selbst und seinen eigenen Arbeitsrhythmus besser einschätzen zu lernen. Daneben sind natürlich auch die vielen neuen Erfahrungen, die man im Laufe des Studiums macht und die zahlreichen neuen Leute, die man kennenlernt, zwei große Pluspunkte.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:

Dank abgeschlossener Diplomarbeit, nach Wochen des Chaos, endlich wieder recht aufgeräumt. Allerdings ist die angrenzende Wand komplett zugehängt mit Bildern, Ideen und Kunstwerken, die mich motivieren und inspirieren.

Meine Botschaft an Maturantinnen:

Probiert aus, was euch interessiert! Habt keine Angst, Fehler zu machen – jeder „Fehler“ ist nur eine weitere Lebenserfahrung und eine Chance, sich selbst besser kennen zu lernen! Folgt eurem Herzen! Bleibt neugierig und lasst euch nie einreden, ihr würdet etwas nicht verstehen!