Portraitfoto Sigrid Huemer

Sigrid Huemer

Portraitfoto Sigrid HuemerFachhochschulen: FH Technikum Wien, FH Hagenberg
Studiengänge: Master Software Engineering, Bachelor Medientechnik und -design
Sprachen die ich spreche: Deutsch, Englisch

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium Machen:
Da ich vor meinem Master am Technikum Medientechnik und -design in Hagenberg bzw. Medieninformatik an der TU Wien studiert habe, könnte ich mit meinem Studium auch in den Medienbereich gehen. Besonders in Berufe, die an der Schnittstelle zwischen IT und Design liegen (z.B. UX Engineering, Webdesign). Mit Informatik stehen einem aber (fast) alle Türen offen und jetzt mit meinem Master in Software Engineering kann ich in so ziemlich allen Lebensbereichen Softwareprojekte entwickeln, planen oder auch managen. Auf jeden Fall bleibe ich immer gefordert und es wird nie langweilig 🙂

Mein Einstieg an der Uni/FH war:
Da ich keine Programmiererfahrung hatte (bis auf ein paar Übungen in Programmier-Lern-Apps), war es zu Beginn sehr überfordernd und ich musste mehr Zeit als z.B. HTL-Absolvent/innen in die Aufgaben stecken. Ich musste mir immer wieder mein Ziel vor Augen setzen, um nicht aufzugeben (worüber ich sogar nachdachte), aber es hat sich SO gelohnt, weiterzumachen.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:
Dass man immer wieder vor verschiedene Rätsel gestellt wird, die gelöst werden wollen. Außerdem kann man das Wissen in Freizeitprojekten gleich selbst anwenden und zum Beispiel Webseiten, Spiele oder Apps entwickeln.

Wer hat mich zu diesem Studium inspiriert?
Die Idee zu meinem Bachelorstudium hatte ich selbst, aber da ich auf keinen Fall einen Fehler in der Studienwahl begehen wollte, ging ich 2x zum Tag der offenen Tür und machte einen 1day@FH (so heißen Schnuppertage in Hagenberg). Außerdem gab es in meiner Schule einen FiT-Vortrag bei der die Vortragende zufälligerweise Medientechnik und -design studierte und ich sie einiges fragen konnte. All diese Erfahrungen und Gespräche haben mich dann schlussendlich dazu gebracht, mich mit einem sicheren Gefühl zu bewerben.

Aus diesen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden: 
Die Informatikbranche ist ein zukunftssicherer Bereich, der auch bei wichtigen Themen wie Klimawandel und Entwicklung von ethischen Algorithmen nicht Halt macht. Vor allem in Data Science sind solche Themen gerade besonders wichtig. Obwohl ich gerade sehr auf Webentwicklung spezialisiert bin, könnte ich mich immer noch auf z.B. Data Science spezialisieren. Es gibt einfach so viele unterschiedliche Themen in der Informatik, sodass es niemals langweilig wird. Vor allem deswegen habe ich mich für den Master Software Engineering entschieden – damit ich „noch tiefer“ in die Materie eintauchen kann 😀

Was ich einmal alles studieren/ werden wollte:
Als Kind träumte ich davon, Ärztin zu werden. Ich liebte es, Bücher über den menschlichen Körper zu lesen und schreckte sogar vor dicken Anatomiebüchern nicht zurück. Ich hatte aber auch einen dicken Kinder-Brockhaus Band über Technik, der mich immer wieder faszinierte. Nur hatte ich als Kind interessanterweise nie einen wirklichen technischen Berufswunsch, was vielleicht auch an den fehlenden Vorbildern lag. Die Erwachsenen in meinem Bekanntenkreis gingen zum größten Teil handwerklichen Berufen nach, die mich damals mit meiner Liebe zu Lexika-Büchern (ach ich komisches Kind 😀 ) nicht so interessierten.

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten:
Mit Yoga, Bouldern, einem guten Abendessen oder einem Online-Spiel mit meinen Freunden.

Außer studieren – das ist für mich positiv am Studierendenleben:
Man lernt einfach so viele gleichgesinnte Menschen kennen, mit denen man gemeinsam durch harte Zeiten an der Uni geht und diese dann anschließend gemeinsam feiern kann.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:
Mein großer Bildschirm, ein paar Stifte und mein Notizblock, auf dem ich alle meine Ideen und Gedanken schnell notieren kann, falls mir während dem Arbeiten etwas einfällt.

Ich bin FIT-Botschafterin weil…
Ich Mädchen – denen es genauso geht wie mir in meiner Schulzeit, wo ich mich nicht entscheiden konnte – die Möglichkeiten eines technischen Studiums zeigen möchte.

Meine Botschaft an Maturantinnen:

Traut euch! Selbst, wenn euer Umfeld auf euch einredet, etwas anderes zu machen oder ihr Bedenken habt, dass ihr es nicht schaffen könnt – es gibt immer einen Weg, wenn ihr wollt 🙂 Ich habe meine Matura an einer BAKIP (jetzt BAfEP) gemacht und würde jetzt sogar behaupten, dass das ein Vorteil war, da ich so mehr interdisziplinäres Wissen mitbringe als welche, die bisher „nur“ in technischen Ausbildungen waren.