Portraitfoto Luna Müller-Hartburg

Luna Müller-Hartburg

Portraitfoto Luna Müller-HartburgUniversität: Technische Universität Wien
Studiengang: Bachelor der Technischen Physik
Sprachen die ich spreche: Deutsch, Englisch, Spanisch

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium machen:
Ein abgeschlossenes Studium der Technischen Physik eröffnet einem – sowohl mir, als auch dir – Türen in nahezu allen Bereichen der Technik. Für den einen mögen die Richtungen Forschung und Produktion verlockend klingen, für den anderen Lehre und ähnliche Fachgebiete. Ich persönlich suche noch nach meinem Zukunftsgebiet, habe aber die Vorstellung, dass mich dieses fordert, mir Spaß macht, Interaktion und Austausch mit anderen erfordert und mich auf jeden Fall begeistert. Mit meinem Studium bin ich definitiv am richtigen Weg diesen zu finden.

Mein Einstieg an der Uni/FH war:
Nicht leicht.. Alles auf der Uni war Neuland für mich. Die Kursanmeldungen, Vorlesegeschwindigkeit der Professoren, das zeitgerechte Abgeben und und und. Jetzt hat sich vieles gelockert, ich kenne mich aus und bin viel sicherer im Uni-Alltag unterwegs.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:
Die vielen Bereiche der Technik, in die ich hineinschnuppern darf. Ob in Elektronik, Chemie, Materialwissenschaften, Mechanik und vieles mehr. Die Technische Physik bildet uns sozusagen als Allround-Technikerin aus und man kann sich dann überlegen, was man vertiefen möchte.

Wer hat mich zu diesem Studium inspiriert? 
Inspiriert hat mich tatsächlich mein Physik- und Mathematikunterricht in der Schule. Die beiden tollen Professoren ließen uns Schüler ihre Leidenschaft für die Materie spüren und packten uns damit so, dass sogar 3 aus meiner Klasse das Studium der Technischen Physik anfingen.

Aus diesen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden: 
Schlussendlich entschieden habe ich mich dann, da ich Anfang September 2018 immer noch keine Studienwahl getroffen hatte. Die Technische Physik war mir aber nach meinem Gap-Year so penetrant im Hinterkopf geblieben, dass ich mich kurzerhand entschied dem eine Chance zu geben.

Was ich einmal alles studieren/ werden wollte:
Als kleines Kind war ich, wie die meisten, sehr leicht von außen beeinflussbar. Durch meine Hund wollte ich jahrelang Tierärztin werden, dann Pilotin, Ärztin, Innenarchitektin usw. Den wirklichen Plan hatte ich allerdings nie, die Zukunftsideen waren nur temporäre Richtungsangaben, ich bin bis heute davon überzeugt alle Möglichkeiten, die zu mir passen offen stehen zu haben.

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten:
Mit Tee, einer Serie oder einem guten Buch. Entspannung heißt für mich oft alleine etwas für mich machen und wenn es gerade stressig ist in der Uni, brauche ich genau das.

Außer studieren – das ist für mich positiv am Student*Innenleben:
– Alle Rabatte. Während das Semesterticket der Öffis schon der Wahnsinn ist, genieße ich auch die billigen Theaterkarten (wenn man früh dran ist), vergünstigte Schwimmbad Eintritte usw.
– Das Frei sein. Natürlich haben auch wir fixe Tage und Uhrzeiten bis zu denen etwas gemacht werden muss, allerdings ist es herrlich, dass man bis dahin ganz frei entscheiden kann wann man sich für was hinsetzt, wann man in welche Vorlesung geht und wann nicht.
– Die neuen Leute. Die momentane Situation macht das bilden von Lerngruppen natürlich nicht einfach, aber wenn man die Möglichkeit hat, dann sollte man auf jeden Fall so kontaktfreudig wie möglich in den Uni-Alltag starten, denn man hat hier die Chance so viele neue und interessante Menschen mit komplett anderen Geschichten wie die meine kennenzulernen und eventuell auch wirklich gute neue Freunde zu finden, denn Studieren schweißt zusammen.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:
Ich wünschte, ich könnte hier das Idealbild eines aufgeräumten Tisches zeichnen, doch ganz im Gegenteil: Meist lasse ich das Fach, mit dem ich mich gerade beschäftige offen herumliegen, Kugelschreiber und Stifte daneben, damit ich, wann immer mich die Lern-Lust packt jederzeit loslegen kann.

Ich bin FIT-Botschafterin weil…
.. ich Unterstützung bauche, die Frauenanzahl in den Hörsälen ist so knapp, wir brauchen mehr Mädels. – Spaß bei Seite:
.. es mir ein großes persönliches Anliegen ist, den nachkommenden jungen Frauen den Weg in die Technik als eine sehr wohl mögliche und auch ansprechende Option zu präsentieren, damit immer mehr die endlosen Möglichkeiten erkennen und wahrnehmen wollen, die sich einem durch so einen Weg bieten.

Meine Botschaft an Maturantinnen:

Traut euch! Informiert euch! Nehmt Erfahrungsberichte ernst!
Keine Scheu davor „anders“ zu sein und „besondere“ Wege zu gehen!