Portraitfoto Lorina Jurkovic

Lorina Jurkovic

Portraitfoto Lorina JurkovicUniversität & Fachhochschule: FH Campus Wien, davor Uni Wien
Studiengang: Bionengineering, davor Master in Anthropologie
Sprachen die ich spreche: Deutsch, Englisch, Kroatisch, Spanisch

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium Machen:
Die Biotechnologie ist eine der zukunftsträchtigen Technologien unserer Zeit, dh., dass meine Aussichten international, aber auch national spitze sind. Es gibt viele Jobs in der Industrie, im Pharma- und Gesundheitsbereich, welcher ja momentan boomt, und auch in Wissenschaft und Forschung, wie auch in der Umwelttechnologie. Also das Studium ist sehr breit gefächert und bietet einem viele Möglichkeiten. Ich könnte mich auch mit einem innovativen Start-up selbstständig machen.

Mein Einstieg an der Uni/FH war:
Nicht so einfach – ich war teilweise ziemlich überfordert, vor allem Physik hat mir den ein oder anderen Nerv geraubt. Aber alles ist machbar, wenn man sich anstrengt wird man auch belohnt.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:
Das wir von Anfang als Gruppe zusammenarbeite, dass wir relativ viele Laborübungen haben, und das wir lernen wie man vom Gen zum fertigen Produkt kommt. Das wir den kompletten Prozess kennen lernen und somit in vielen Bereichen tätig sein können.

Aus diesen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden:
Der Themenbereich, die tollen Perspektiven am Arbeitsmarkt und das es ein berufsbegleitendes Studium ist, haben mich im Endeffekt überzeugt Bioengineering auf der FH Campus zu studieren.

Was ich einmal alles studieren/ werden wollte:
Da gab es bei mir eine unendlich lange Liste von potenziellen Studienrichtungen und Berufen, die ich interessant fand und gerne einmal probiert hätte. Ideen und Vorstellung die auch in sehr unterschiedliche Richtungen gehen, von Kunst und Kultur, über Soziales zu Naturwissenschaften war alles dabei. Aber letztendlich bin ich doch zu meinen ursprünglichen Interessen zurückgekehrt, da ich bemerkt habe, dass ich in dem Bereich den Naturwissenschaften nicht nur ein großes Interesse habe, sondern auch ein gewisses Gespür und Geschick für die Thematik mitbringe, welches in anderen Bereichen nicht so ausgeprägt ist. Ich habe mich in anderen Bereichen versucht und es hat mir einfach nicht so gut gefallen, wie mein jetziges Studium und das Wissen das ich mir jetzt aneigne.

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten:
Das ist sehr unterschiedlich, ich versuche immer genug schlaf zu kriegen, das ist mir sehr wichtig, um wieder fit und produktiv für den nächsten Tag zu sein. Ich gehe gern spazieren, vor allem nach einem langen Tag in der Uni, ist ein Spaziergang an der frischen Luft genau das was ich brauche.

Außer studieren – das ist für mich positiv am Student*Innenleben:
Ich liebe den sozialen Aspekt, dass man immer mit (mehr oder weniger) gleichgesinnten Leuten zusammen ist und dass man sich somit auch gegenseitig unterstützen kann. Das finde ich, ist vor allem auf der FH die Mentalität, das man nur zusammen stark ist und mit Teamwork alles erreichen kann.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:
Leicht chaotisch, viele Bücher und Zettel und mit Fotos von Freunden und Familie, um mich zu motivieren, falls ich mal wieder einen Durchhänger habe. Und immer mit Pflanzen 🙂

Ich bin FIT-Botschafterin weil…
Ich weil davon überzeugt bin, dass die Wissenschaft und die Liebe zum Lernen essenziell sind. Ich finde, wenn man einmal damit angefangen hat sich mit etwas zu beschäftigen, dass einen total fasziniert und das vielleicht nicht so einfach zu verstehen ist, dann kommt davon auch nicht mehr los. Weil Neugierde niemals aus der Mode kommt.

Meine Botschaft an Maturantinnen:

Denkt gut drüber nach, was euch wirklich gefällt, was ihr einfach und gerne macht, mit welchen Themen ihr euch am liebsten beschäftigt, wo eure Stärken liegen. Ich könnt ruhig mehrere verschiedene Sachen ausprobieren, wenn ihr euch nicht sicher seid, denn sein wir mal ehrlich, die meisten von uns wissen nicht wirklich was sie mal machen wollen. Und versucht euch von niemanden einschüchtern zu lassen, egal ob Lehrer, Freuden oder Familie, sie wissen es nicht besser, das ist eine Entscheidung die jeder für sich selbst trifft. Dabei solltest du wirklich nur auf dich selbst hören und versuchen heraus zu finden, was am besten zu dir passt.