Kugler, Kerstin

Kerstin hat den Bachelorstudiengang „Elektronik – Wirtschaft“ an der FH Technikum Wien erfolgreich abgeschlossen und macht derzeit den Master an der FH des BFI Wien in der AOW- Psychologie und HR.


Sprachen, die ich spreche: Muttersprache: Deutsch, sonstige Sprachen: Englisch

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium machen:

Sowohl in den Bereichen Wirtschaft und Technik Fuß fassen und in der Firma, in der ich derzeit tätig bin, mehr verwirklichen.

Ich bin FIT Botschafterin, weil..

…das was ich tue, mache ich mit Liebe und Leidenschaft.

Besonders wichtig ist mir die Rolle als Botschafterin von Frauen in der Technik, weil es mein Ziel ist, Frauen in der Technik zu motivieren und das Bewusstsein dafür zu stärken, dass, egal ob Frau oder Mann, Diversität ein wichtiges Thema ist und Stereotypen heutzutage keinen Platz mehr haben sollten und stattdessen der Weg für echte Offenheit und Chancengleichheit geebnet werden muss.

Was ich alles einmal studieren/ werden wollte – meine Bildungslaufbahn:

Ursprünglich war es mein größter Traum Rehabilitationstechnikerin zu werden, dazu habe auch viel Zeit und Freude in meine Diplomarbeit – eine motorisierte Handgelenksschiene für Schlaganfallpatienten – gesteckt.

Mit einem Praktikumsplatz bin ich dann zu einem Unternehmen der Wiener Stadtwerke gekommen und habe mich dort in vielen Projekten bewiesen, was mir auch großen Spaß gemacht hat. Schlussendlich hatte ich das Glück dort einen Fixplatz zu erhalten.

Die Arbeit hier macht mir Freude und ich fühle mich wohl, auch wenn sich der Weg von meinem ursprünglichen Berufswunsch ein wenig verändert hat. Da wir aber ein großes Unternehmen sind und ich gerne meine Arbeit als Technikerin fortsetzen wollte, habe ich zeitgleich zur Arbeit ein Studium in Richtung Elektronik- Wirtschaft begonnen und dieses 2017 erfolgreich abgeschlossen.

Somit pendle ich täglich zwischen wirtschaftlichen aber auch technischen Themen und Projekten hin und her.

Mittlerweile bin ich Gruppenleiterin von 17 Mitarbeiter*innen in unserem Unternehmen, in den Bereichen Abfallwirtschaft und Wareneinang. Um diese personelle Entwicklung zu forcieren, habe ich 2019 meinen Master of Science in Arbeits- und Organisationspsychologie und HR Management abgeschlossen.

Schlussendlich strebe ich ein Doktorats Studium mit den Inhalten meiner derzeitigen Arbeit an.

Aus welchen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden? Gab es außer Interesse noch weitere Überlegungen?

Das für sich richtige Studium zu wählen ist natürlich keine leichte Aufgabe!

Da ich zu diesem Zeitpunkt bereits berufstätig war, war für mich der Aspekt der Work-Life- Balance und „Wie bekomme ich alles unter einen Hut“ entscheidend.

Ich denke allerdings schon, dass es sich lohnt einen Blick als Frau in die Technik zu werfen und sich mit dem Job.- Markt und Gehaltsaussichten auseinander zu setzen.

Mein Einstieg an der Uni/FH war:

Ehrlich gesagt schwierig! Es war für mich nicht leicht in den Studienalltag einzusteigen und mich im neuen Umfeld zurecht zu finden.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:

die Zusammenarbeit mit dem AIT (Austrian Institute of Technology) und der FH im Zuge des Bachelorstudiengangs und im Masterstudiengang die Zusammenarbeit mit dem Psychologieinstitut APP.       

Nach einem anstrengenden FH-Tag entspanne ich am liebsten,

mit meinem Freund und unserer Hündin ausgiebig spazieren gehen.

Außer studieren – was ist für mich positiv am StudentInnenleben?

Das Kennenlernen vieler Lektor*innen und Studierenden und dem daraus resultierenden Netzwerk.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:

Geordnet und organisiert, viele bunte Farben und einen elektronischen Bilderrahmen auf dem Pult, der mir alle 20 Sekunden ein neues Bild einspielt.

Meine Botschaft an Maturantinnen:

Sei die Heldin deines Lebens und schreib deine eigene Geschichte, wie auch immer sie sich entwickeln mag!