Kerstin Kugler

Universitäten & Fachhochschulen: HTL TGM Wien, BSc. an der FH Technikum Wien, MSc. an der FH des BFI Wien, derzeit Doktorat Dr. (berufsbegleitend) an der Middlesex University London in Kooperation mit der KMU Universität

Studiengänge: Wirtschaftsingenieurswesen, Elektronik-Wirtschaft (Industrielle Elektronik), AOW- Psychologie und HR, derzeit Doktor in Business

Sprachen die ich spreche: Deutsch, Englisch

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium Machen:
Sowohl in den Bereichen Wirtschaft und Technik Fuß fassen und in der Firma wo ich derzeit tätig bin mehr verwirklichen.

Mein Einstieg an der Uni/FH war:
Ehrlich gesagt schwierig! Es war für mich nicht leicht in den Studienalltag einzusteigen und mich im neuen Umfeld zurecht zu finden.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:
Die Zusammenarbeit mit dem AIT (Austrian Institute of Technology) und der FH im Zuge des Bachelorstudiengangs und im Masterstudiengang die Zusammenarbeit mit dem Psychologieinstitut APP.
Derzeit die Herausforderung online, länderübergreifend zu studieren.

Wer hat mich zu diesem Studium inspiriert? 
Zuspruch sich mit Technik auseinander zu setzen erfuhr ich durch meinen Vater und meine Großeltern die immer stolz waren ein Mädchen zu haben, dass anders als viele andere auch den Mut hat sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Aus diesen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden: 
Das für sich richtige Studium zu wählen ist natürlich keine leichte Aufgabe!
Da ich zu diesem Zeitpunkt bereits berufstätig war, war für mich der Aspekt der Work-Life- Balance und „Wie bekomme ich alles unter einen Hut“ entscheidend.
Ich denke allerdings schon, dass es sich lohnt einen Blick als Frau in die Technik zu werfen und sich mit dem Job.- Markt und Gehaltsaussichten auseinander zu setzen.

Was ich einmal alles studieren/ werden wollte:
Ursprünglich war es mein größter Traum Rehabilitationstechnikerin zu werden, dazu habe auch viel Zeit und Freude in meine Diplomarbeit – eine motorisierte Handgelenksschiene für Schlaganfallpatienten – gesteckt.
Mit einem Praktikumsplatz bin ich dann zu einem Unternehmen der Wiener Stadtwerke gekommen und habe mich dort in vielen Projekten bewiesen, was mir auch großen Spaß gemacht hat. Schlussendlich hatte ich das Glück dort einen Fixplatz zu erhalten.
Die Arbeit hier macht mir Freude und ich fühle mich wohl, auch wenn sich der Weg von meinem ursprünglichen Berufswunsch ein wenig verändert hat. Da wir aber ein großes Unternehmen sind und ich gerne meine Arbeit als Technikerin fortsetzen wollte, habe ich zeitgleich zur Arbeit ein Studium in Richtung Elektronik- Wirtschaft begonnen und dieses 2017 erfolgreich abgeschlossen.
Somit pendle ich täglich zwischen wirtschaftlichen aber auch technischen Themen und Projekten hin und her.
Um auch ein Gefühl für MitarbeiterInnenentwicklung und Personalführung zu bekommen, habe ich den Master in Arbeits- Wirtschafts- und Organisationspsychologie sowie HR an der FH des BFI Wien abgeschlossen und absolviere derzeit ein Doktorat, berufsbegleitend zu meinem Vollzeit- Job, um mich noch weiter zu entwickeln.

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten:
Wenn ich mit meinem Freund und unserer Hündin ausgiebig spazieren gehe.

Außer studieren – das ist für mich positiv am Student*Innenleben:
Das kennenlernen vieler LektorInnen und Studierenden und dem daraus resultierenden Netzwerk.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:
Geordnet und organisiert, viele bunte Farben und einen elektronischen Bilderrahmen auf den Pult, der mir alle 20 Sekunden ein neues Bild einspielt.

Ich bin FIT-Botschafterin weil…
Das was ich tue mache ich mit Liebe und Leidenschaft.
Besonders wichtig ist mir die Rolle als Botschafterin von Frauen in der Technik weil es mein Ziel ist, Frauen in der Technik zu motivieren und das Bewusstsein dafür zu stärken, dass, egal ob Frau oder Mann, Diversität ein wichtiges Thema ist und Stereotypen heutzutage keinen Platz mehr haben sollten und stattdessen der Weg für echte Offenheit und Chancengleichheit geebnet werden muss.

Meine Botschaft an Maturantinnen:

Sei die Heldin deines Lebens und schreib deine eigene Geschichte, wie auch immer sie sich entwickeln mag!