Portraitfoto Katharina Mairhofer

Katharina Mairhofer

Portraitfoto Katharina MairhoferUniversität & Fachhochschule: Technische Universität Wien, FH Technikum Wien
Studiengang: Technische Chemie, Elektronik und Wirtschaft
Sprachen die ich spreche: Deutsch (Muttersprache), Englisch, Spanisch

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium Machen:
Das Chemie-Studium ist sehr vielseitig, dementsprechend unterschiedlich sind die Jobmöglichkeiten. Angefangen von Wasser- und Abgasanalytik in der Umweltchemie, Herstellung neuer Medikamente in der Pharmazeutik, Untersuchung von Treibstoffzusätzen in der Petrochemie bis hin zur chemischen und physikalischen Charakterisierung von neuen Werkstoffen ist alles dabei. Bei Elektronik ist es ähnlich: Das Testen von Schaltungen für die Leistungselektronik, die Entwicklung neuer Technologien für die Telekommunikation und Programmieren von Mikrocomputern sind hier Beispiele.

Mein Einstieg an der Uni/FH war:
Schwierig. Ich war neu in der Stadt und kannte niemanden, der dasselbe studiert hat wie ich. Hier ist es extrem wichtig sich auszutauschen, es geht am Anfang den meisten StudienanfängerInnen so. Es hat zum Glück nicht lange gedauert bis ich neue StudienkollegInnen kennengelernt habe, vor allem in den Übungen lernt man sich schnell besser kennen. Außerdem darf man sich nicht entmutigen lassen, wenn nicht alles auf Anhieb funktioniert und mehr von einem verlangt wird, als man bis dahin gewohnt war.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:
Die praktischen Anteile. Sowohl in der Chemie als auch in der Elektronik kann man in den Labors selber etwas anfassen. Das macht alles viel greifbarer. Wenn die ersten Berührungsängste überwunden sind, macht es extrem viel Spaß.

Wer hat mich zu diesem Studium inspiriert? 
Mein Chemielehrer in der AHS. Ich habe mich zwar auch davor immer schon für Mathematik interessiert, aber er hat mir Mut gemacht und mich motiviert ein naturwissenschaftliches Fach zu studieren.

Aus diesen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden: 
Ein technisches Studium ist abwechslungsreich, bietet gute Verdientsmöglichkeiten und ermöglicht Freiraum bei der schlussendlichen Berufswahl. Das Interesse war für mich zwar der Grundbaustein, aber die Karrierechancen haben maßgeblich zu meiner Entscheidung beigetragen.

Was ich einmal alles studieren/ werden wollte:
Lange wollte ich Mathematik-Lehrerin oder Ärztin werden. Zu diesem Zeitpunkt war mir die Vielfalt an Studienrichtungen aber noch nicht bewusst.

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten:
Mit gutem Essen, beim Yoga oder Laufen.

Außer studieren – das ist für mich positiv am Student*Innenleben:
Man lernt über den Tellerrand zu schauen, weil man viele sehr unterschiedliche Menschen kennenlernt und neue Herausforderungen zu bewältigen hat. Nach der Schule habe ich es sehr genossen, mir meine Zeit selber einzuteilen, auch wenn das einiges an Selbstverantwortung verlangt.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:
Nicht unordentlich, aber trotzdem immer leicht chaotisch. Ich finde man darf ruhig auch sehen, dass gearbeitet wird.

Ich bin FIT-Botschafterin weil…
Ich meine Faszination für Technik und Naturwissenschaften mit anderen teilen möchte.

Meine Botschaft an Maturantinnen:

Nehmt euch Zeit euch über Studienrichtungen zu informieren. Am meisten erfährt man oft von den Studierenden selbst und weniger aus Infobroschüren.