Portraitfoto Jana Faraj-Allah

Jana Faraj-Allah

Portraitfoto Jana Faraj-Allah

Universität: TU Wien

Studiengang: Architektur (Master)

Sprachen die ich spreche: Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium Machen:
Architektin, Ingenieurin, Projekttechnikerin/-leiterin, Designerin, Graphikerin, Künstlerin

Mein Einstieg an der Uni/FH war:
recht fordernd, da der Aufstieg von einem Gymnasium in die Universität, sowohl fachlich sehr anspruchsvoll, als auch strukturell komplett anders aufgebaut war. Nach einem ambitionierten und disziplinierten Start ins Studium, gewöhnt man sich aber schnell daran und findet meist rasch Gleichgesinnte.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:
– Die Vereinigung von Kunst und Technik
– Der Prozess der Realisierung: von den ersten Handskizzen und Modellen, über Pläne, bis hin zum stehenden Gebäude
– Was man dank des (bau-)technischen Fortschritts alles schaffen kann

Wer hat mich zu diesem Studium inspiriert? 
ArchitektInnen in der Familie & Lehrer

Aus diesen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden: 
Das weite Spektrum an Möglichkeiten, die man nach dem Absolvieren des Studiums, hat: Einige landen im Labor, andere im Atelier, andere im Büro und/oder auf Baustellen.

Was ich einmal alles studieren/ werden wollte:
Sprachen, Raumplanung

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten:
In der Natur und beim Sport – im besten Fall in Kombination

Außer studieren – das ist für mich positiv am Student*Innenleben:
– neue Menschen kennen zu lernen, von und miteinander zu lernen
– den automatischen Zusammenhalt spüren, denn: wir stecken alle im selben Boot
– freie Zeiteinteilung
– längere Ferien
– Möglichkeiten im Ausland zu studieren

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:
Ein Laptop und eine graue Schneidematte, die meist von Papier- und Kartonbögen, vielen Stiften, Cuttern, Linealen, etc. kaum noch zu sehen ist.

Ich bin FIT-Botschafterin weil…
Ich Maturantinnen dazu ermutigen möchte, in die Technik, die eine bedeutende Rolle in unserer Zukunft spielt, einzusteigen und mein Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben, um sie – so gut es geht – bei der Studienwahl zu unterstützen. Es ist höchste Zeit, die MINT-Fächer verstärkt einzusetzen und unsere angehenden Technikerinnen so weit in diese Branche zu integrieren, damit es zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen den Geschlechtern kommt.

Meine Botschaft an Maturantinnen:

Selber aktiv nach Möglichkeiten suchen, sich in der Technik zu engagieren und unbedingt ausprobieren, unabhängig von den eigenen Qualitäten, vom bisherigen Wissen, vom Status oder Alter, von der Herkunft oder anderen Einschränkungen, oder auch, davon, was andere von dir erwarten! Mach‘ das, was du für richtig hältst!