Anastassia Vybornova

Anastassia studiert Environmental Science an der BOKU Wien und der Universität Kopenhagen. Außerdem beginnt gerade ihr Masterstudium der Technischen Physik an der TU Wien. Davor hat sie das Studium Transkulturelle Kommunikation an der Uni Wien abgeschlossen.


Sprachen, die ich spreche:

Deutsch, Russisch, Englisch, Türkisch, Spanisch, Französisch

 

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium machen:

In der Forschung, an der Universität, in der Industrie oder Privatwirtschaft arbeiten; die Möglichkeiten sind vielfältig – nach einem Physikstudium bist du nämlich nicht einfach nur Physikerin, sondern kannst dank deiner naturwissenschaftlichen Grundlagenausbildung programmieren, Daten analysieren, komplizierte Berechnungen anstellen, mit Statistiken und Fakten genauso gut arbeiten wie mit Chemikalien im Labor…

Ich bin FIT Botschafterin, weil…

die Technik dringend mehr Frauen braucht!

Was ich alles einmal studieren/ werden wollte:

Was ich alles werden wollte: Bäckerin, Fotografin, Fahrradmechanikerin, Schriftstellerin.

Was ich alles studieren wollte: Politikwissenschaften, Geschichte, Volkswirtschaft, Gender Studies, Mathematik, Data Science, Climate Change.

(Will ich alles immer noch! Bin nur noch nicht dazu gekommen.)

Aus welchen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden?

(die Entscheidung ist auf Technische Physik gefallen)

Sachbücher über Physik, die ich in der Schulzeit gelesen habe; der Wunsch, mich nicht nur mit Mathematik zu beschäftigen, sondern auch mit dem, was in der „Realität“ vor sich geht; und meine Eltern, die mir beide vom Physikstudium abgeraten haben („dann erst recht“, habe ich mir gedacht – zum Glück!)

Mein Einstieg an der Uni/FH war:

Sehr schwierig! Ich war es gewohnt, ohne viel Anstrengung gute Noten zu haben – das ging auf der Uni gar nicht mehr. Außerdem habe ich nebenbei gearbeitet – ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, wie wichtig es ist, die Vorlesungen tatsächlich auch zu besuchen.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:

die Beispiele, die mit Papier und Bleistift gerechnet werden – ganz ohne technische Hilfsmittel. Und die vielen Fachgebiete, in die man bei Interesse Einblick bekommen kann: zum Beispiel wie schwarze Löcher enstehen, wie Kernkraftwerke arbeiten, wie Programmiersprachen funktionieren, was „Zeit“ ist und was Philosophie mit Physik zu tun hat.

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten, indem…

indem ich Fahrradausflüge mache, neue Sprachen lerne, oder mich absichtlich in Wien verirre

Außer studieren – was ist für mich positiv am Student_innenleben?

Die Möglichkeit, jedes Semester aufs Neue zu bestimmen, wo der Schwerpunkt meiner Interessen ist – und das wachsende Bewusstsein, wie viele und welche Wege nach dem Studium offen stehen.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:

Am Anfang des Tages. ein Druckbleistift, ein Kalender (sehr wichtig!) und eine Tasse Kaffee. Am Ende des Tages: Berge von Papier und Boxen, aus denen Musik kommt.

Meine Botschaft an Maturantinnen:

Wenn ihr viel lernen wollt: Macht es euch nicht leicht! Wenn eine Herausforderung naht und fragt, „wer möchte mich annehmen?“, dann schreit ganz laut heraus: „Ich!“ Das gilt nicht nur für die Studienwahl, sondern macht das ganze Leben spannender.