Altenburger, Katrin

 

Katrin studiert Molekulare Biotechnologie an der FH Campus Wien im Master und hat das Bachelorstudium Biotechnische Verfahren an der FH Wiener Neustadt absolviert.


Sprachen, die ich spreche: Muttersprache: Deutsch, sonstige Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium machen: Ich könnte einen PhD machen und danach Gruppenleiterin einer Forschungsgruppe werden. Wenn ich ohne einen PhD in der Forschung arbeiten möchte, ginge das aber auch. Neben dieser universitären Laufbahn könnte ich auch in der Industrie, z.B.: in einer Pharmafirma oder Biotechnologiefirma, entweder in der Produktion, Forschung oder Qualitätskontrolle arbeiten. Schließlich gibt es auch noch die Möglichkeit in verschiedenen Ämtern zu arbeiten z.B.: in der Lebensmittelkontrolle.

Ich bin FIT Botschafterin, weil…

…es mir damals bei der Entscheidungsfindung sehr geholfen hat Ansprechpersonen zu haben, die ich mit Fragen löchern konnte und ich das jetzt anderen ermöglichen möchte. Außerdem möchte ich Mädchen ermutigen, ihren Interessen nachzugehen und sich nicht davon zu entmutigen zu lassen, wenn ihre Interessen in Bereichen liegen, die nicht „typische“ Frauenberufe sind.

Was ich alles einmal studieren/ werden wollte – meine Bildungslaufbahn: In der Schule waren eigentlich Sprachen (und Biologie) meine größten Interessen, aber aus irgendeinem Grund wollte ich lange Zeit Apothekerin werden. Obwohl ich nach einem Jahr Pharmazie-Studium gemerkt habe, dass das nichts für mich war, wurde in dieser Zeit meine Faszination für Chemie geweckt. In meinem Bachelorstudium konnte ich dann meine Begeisterung für Biologie und Chemie verbinden und jetzt im Master Studium, der einen Schwerpunkt auf Pathologie und Medikamentenentwicklung hat, bin ich in gewisser Weise wieder zur Pharmazie zurückgekehrt.

Aus welchen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden?

Nach meiner Erfahrung an der Uni war für mich klar, dass eine FH die bessere Wahl für mich ist. Auch wenn die Anwesenheitspflicht manchmal nervt, ist es doch sehr angenehm Deadlines zu haben, an die ich mich halten muss, und zu wissen, dass ich das Studium in Mindestzeit abschließe. Dass es in den Naturwissenschaften, besonders im Bereich Technik und Life Science, recht gute Arbeitsmarktchancen gibt, war für mich auch ein Punkt, der stark zu meiner Entscheidung beigetragen hat. Eine Ausbildung in Naturwissenschaften nützt mir weltweit, ich kann überall Arbeit bekommen, was ich definitiv auch ausnutzen werde.

Mein Einstieg an der Uni/FH war:

Am Anfang des Bachelor Studiums war ich sehr unsicher. Ich habe mich oft gefragt, ob ich das Studium wirklich schaffen werde, ob es nicht zu schwer ist etc. Ich denke im ersten Semester sind solche Gedanken ganz normal und nach den ersten Erfolgserlebnissen und bestandenen Prüfungen haben sie sich bald verflüchtigt.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:

…dass man beginnt die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten, indem ich…

…Krimis oder kitschige Liebesromane lese, ins Theater gehe, oder mit FreundInnen etwas unternehme.

Außer studieren – was ist für mich positiv am StudentInnenleben?

Neben dem Studium bleibt meist noch genug Zeit um Hobbies zu haben, zu verreisen und Freundschaften zu pflegen.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:

Es steht so wenig wie möglich herum, aber ein Kalender mit allen wichtigen Terminen ist ein Muss.

Meine Botschaft an Maturantinnen:

Entscheide dich für das, was du willst und nicht für das, was deine Eltern, Großeltern, FreundInnen, LehrerInnen… wollen.