FIT Technikerin des Monats Dezember: Viktoria Hinger

“They will help to explain this great puzzle about the universe as a whole”

… kann man im Video auf der Website des CMS Experiments am CERN sehen. Klingt nach einem ziemlich großen Puzzle, an dem die ForscherInnen da tüfteln! FIT-Technikerin Viktoria Hinger ist eine von ihnen – und darauf sind wir ganz schön stolz!

In diesem Riesen-Puzzle beschäftigt sie sich konkret mit der Entwicklung von Detektoren, die selbst die allerkleinsten Puzzleteilchen entdecken und somit zu einem großen Gesamtbild führen sollen. Viktoria Hinger „puzzelt“ im Rahmen ihres Doktorats, das sie am HEPHY, dem Institut für Hochenergiephysik an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, absolviert.

Womit sich die ForscherInnen am HEPHY sonst noch so beschäftigen, kannst du in > diesem Video erfahren. Im Video erkennt man auch rasch, dass es sich um einen nach wie vor relativ männer-dominierten Zweig der wissenschaftlichen Forschung handelt. Viktoria Hinger ließ sich davon nie einschüchtern – bereits als Kind löcherte sie ihre Eltern mit Fragen über den Aufbau der Welt und des Universums und wollte weit hinaus, folgte ihrer Begeisterung für die Physik und die „unendlichen Weiten“, studierte schließlich technische Physik an der TU Wien, absolvierte im Rahmen der StudentInnenorganisation IASTE Vienna ein Auslandspraktikum und „dockte“ schließlich an der Akademie der Wissenschaften an. Was Viktoria Hinger Maturantinnen mit auf den Weg geben möchte, kannst du unter ihrem > FIT-Technikerinnen-Profil nachlesen.

Am 30. Jänner 2018 kannst du beim Workshop „Von kleinsten Teilchen des Universums zur größten Maschine der Welt“ im Rahmen der FIT-Infotage nicht nur Viktoria Hinger und ihre KollegInnen kennenlernen, sondern von ihnen auch erfahren, wie man die allerersten Augenblicke des Universums erforscht und wie sie Technologien für internationale Großexperimente der Teilchenphysik entwickeln und bauen!