Raith, Corinna

 

Corinna studiert das Doktoratsstudium Wirtschaftsinformatik an der WU Wien. Davor hat sie das Diplomstudium Wirtschaftspädagogik abgeschlossen.


Sprachen, die ich spreche: Muttersprache: Deutsch, sonstige Sprachen: Englisch, Französisch

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium machen:

Mit abgeschlossenem Wirtschaftspädagogik-Studium kann man entweder im Bildungsbereich (BHS, Erwachsenenbildung) oder auch je nach Spezialisierung in der Wirtschaft arbeiten. Durch meine Spezialisierung und mein Doktoratsstudium könnte ich, abgesehen von einer wissenschaftlichen Karriere, gut im IT-Bereich arbeiten – z.B. in der Beratung oder im (Projekt-)Management. Ich hoffe, dass ich die beiden Bereiche in Zukunft gut für mich verbinden kann.

Ich bin FIT Botschafterin, weil…

…es für die richtige Studien- oder Berufswahl wichtig ist, zu wissen, was überhaupt alles möglich ist. Durch das Informationsprogramm FIT können den Schülerinnen und angehenden Maturantinnen neue Perspektiven eröffnet werden.

Was ich alles einmal studieren/ werden wollte – meine Bildungslaufbahn:

Früher wollte ich einmal Tierärztin, Rechtsanwältin, Kindergärtnerin, die meiste Zeit aber eigentlich Lehrerin werden – in der Volksschule Volksschullehrerin, in der Hauptschule HS-Lehrerin. Dann ging ich in die Handelsakademie, um sicherheitshalber auch eine Berufsausbildung zu haben, für den Fall, dass ich später doch nicht studieren wollte. Ich wollte aber, und so begann ich nach der HAK mein Wirtschaftspädagogik-Studium an der WU Wien. Da ich dabei Schwierigkeiten mit einer Informatik-Prüfung hatte, deren Stoffgebiet mich am Ende aber doch interessierte, fand ich es spannend, die IT-bezogene Spezialisierung Informationswirtschaft zu machen. Im Zuge der Bearbeitung meiner Diplomarbeit über offene Zusammenarbeit im Internet mit Bezug auf Wikipedia entstand der Wunsch, mich noch weiter mit diesem Themengebiet auseinanderzusetzen. So ergab es sich, dass ich nun Doktorandin am Institute for Information Management and Control an der WU Wien bin. Das Institut gehört zum Department für Informationsverarbeitung und Prozessmanagement. Mein Hauptfach ist Wirtschaftsinformatik und in meiner Dissertation beschäftige ich mich damit, wie Studierende das Internet zu Lernzwecken verwenden.

Aus welchen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden? Gab es außer Interesse noch weitere Überlegungen?

Das kann ich so direkt nicht beantworten. Ich wusste einfach, dass ich es gerne möchte. Oft sind die besten Entscheidungen auch die, über die man nicht zu viel nachdenken muss, weil man sich die Dinge auch „zerdenken“ kann und dadurch erst unsicher wird.

Mein Einstieg an der Uni/FH war:

Das erste Semester in meinem Wipäd-Studium war etwas schwierig, weil alles ganz anders war als in der Schule. Danach ging es aber stetig bergauf. Als Doktorandin waren die fachlichen Kurse dann kein Problem mehr, aber bis ich wusste, was bei der Arbeit an einer Dissertation genau von mir erwartet wird, hat es auch etwas gedauert.

An meinem Studium besonders interessant finde ich:

Dass ich an einem Thema arbeiten kann, das mich interessiert. Ich finde es spannend, in die Uni-Welt einzutauchen, Neues zum wissenschaftlichen Arbeiten zu lernen, mich weiterzuentwickeln und Einblick in die Arbeit meiner KollegInnen zu erhalten. Da viele Kurse auf Englisch abgehalten werden und dies auch die Forschungssprache in meinem Fachgebiet ist, haben sich durch das Studium auch meine Sprachkenntnisse verbessert, was ein angenehmer Nebeneffekt ist.

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten, indem ich…

Die klassischen Uni-Tage werden als Doktorandin seltener. Aber generell bewege ich mich nach langen Tagen gerne, lese oder schaue einfach fern.

Außer studieren – was ist für mich positiv am StudentInnenleben?

Im Laufe des Studiums lernt man die verschiedensten Menschen kennen, was ich persönlich als Bereicherung empfinde. Außerdem schätze ich die „Freiheit“ und Flexibilität, sich die Dinge selbst einteilen zu können und vor allem, dass ich gelernt habe, Herausforderungen zu meistern und dadurch das Bedürfnis entwickelt habe, mich weiterzuentwickeln und an diesen Herausforderungen zu wachsen.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus:

Meinen Büroschreibtisch räume ich auf, bevor ich nach Hause gehe. Zu Hause mache ich das seltener, d.h., Journal Papers und Unterlagen stapeln sich auf meinem Tisch. Daneben (oder oben drauf) liegt auch mal meine Katze und leistet mir Gesellschaft, während ich arbeite.

Meine Botschaft an Maturantinnen:

Setze dich für deine Träume und die Dinge ein, die dir wichtig sind. Und vor allem: Gib niemals auf!