De Zanet, Chiara

 

 

Chiara hat das Doktoratsstudium in Mathematik an der Universität Wien abgeschlossen.


Sprachen, die ich spreche: Muttersprache: Italienisch, sonstige Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch

Das könnte ich mit meinem abgeschlossenen Studium machen: Forscherin in Mathematik sein, Data Analist, Statistikerin, Programmiererin, Lehrerin,…

Ich bin FIT Botschafterin, weil ich glaube, dass Gender Gaps in unserer Gesellschaft abgebaut werden sollen und das FIT-Projekt dazu beiträgt.

Was ich alles einmal studieren/ werden wollte – meine Bildungslaufbahn:

Liceo Scientifico Statale Aprosio, Ventimiglia, Italien

Bachelor und Master in Mathematik an der Università degli Studi di Genova, Italien

Doktorat in Mathematik, Bereich Differentialgeometrie, an der Universität Wien.

Aus welchen Gründen habe ich mich schlussendlich für mein Studium entschieden? Gab es außer Interesse noch weitere Überlegungen?

Wegen dem Interesse. Als ich Schülerin war, hatte ich schon unterschiedliche Interessen, von der Wissenschaft bis zur Kunst. Daher war die Auswahl einer hochschulischen Ausbildung sehr schwierig. Da ich bei den Hausaufgaben viel Spaß hatte, entschied ich mich für Mathematik. Ich fand erst später überraschend heraus, dass die mathematische Beschreibung ein Zusammenspiel zwischen verschiedenen Fächern, wie Physik, Chemie und Kunst, offenbart.

An meinem Studium besonders interessant finde ich, dass das logische und kritische Denken gefördert wird, was auch im Alltagsleben sehr nützlich ist. Ich mag nicht Meinungen anderer Personen über ein bestimmtes Thema bloß wiederholen. Ich frage mich lieber: „Macht es überhaupt Sinn, was mir gerade erzählt wird?“. Erst nach kritischer Auseinandersetzung entsteht meine eigene Meinung und diese drücke ich dann aus. Außerdem ist ein Mathematikstudium eine spannende geistige Herausforderung, da die Hauptaufgabe ist, effiziente Lösungen gegebener Probleme zu finden.

Nach einem anstrengenden Uni-Tag entspanne ich am liebsten, indem ich mich mit FreundInnen treffe, um zusammen etwas zu kochen oder Sport zu machen… oder Fahrräder zu reparieren!

Außer studieren – was ist für mich positiv am StudentInnenleben?

Studieren an der Universität war meine erste Chance, um unabhängig von meiner Familie zu werden. Dank meines Studiums hatte ich auch die Gelegenheit, für mein Doktorat ins Ausland zu ziehen, ForscherInnen aus der ganzen Welt sowie unterschiedliche Kulturen kennen zu lernen und meine Sprachkenntnisse zu erweitern.

So schaut’s auf meinem Schreibtisch aus: ein Heft, ein Stift und Blätter voller mathematischer Formeln decken meinen Schreibtisch zu!

Meine Botschaft an Maturantinnen: Ihr habt tolle Chancen, braucht nur davon zu wissen und die FIT-Botschafterinnen informieren euch darüber! Ab jetzt wird das Leben echt spannend!